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Monami gewinnt Diana Trial in Berlin

Der Hattrick der Winterkönigin

Berlin-Hoppegarten 27. Mai 2012

Die Nummer Eins der dreijährigen Stuten des deutschen Turfs bleibt Monami. Die amtierende Winterkönigin schaffte in Berlin-Hoppegarten im Diana-Trial (70.000 Euro) den lupenreinen Hattrick und gewann beim dritten Start ihr drittes Rennen.

Jockey Jozef Bojko, Derbysiegreiter 2011 mit Waldpark, musste Nerven wie Stahlseile haben, um den Hattrick perfekt zu machen und der Stute ihre weiße Weste zu belassen. Eingangs der Zielgeraden saß Monami hinter einigen Gegnerinnen fest, fand keine Lücke, die sich schlussendlich dann doch auftat. Mit gewaltigem Antritt schaffte Monami es noch, die führende Wasimah in die Knie zu zwingen, Dritte wurde Nymphea.

Das Gestüt Etzean ist Züchter und Besitzer der jetzt als Favoritin für den Preis der Diana geltenden Monami, Championtrainer Andreas Wöhler aus Gütersloh ist für den Stutenklassiker bestens gerüstet. Der Auftakt in das Pfingstwochenende mit zahlreichen Top-Rennen für die Dreijährigen hätte für Wöhler nicht besser sein können. Mit Monami könnte es jetzt bei der Derbywoche in Hamburg weitergehen, bevor die Diana ansteht. Jockey Jozef Bojko, der Monami schon in der Winterkönigin und auch beim ersten Karrieresieg zuvor geritten hatte, war im Diana-Trial aufgrund einer Sperre von Wöhlers Stalljockey Eduardo Pedroza zu dem Siegritt auf Monami gekommen.

Im Listenrennen, dem Pfingst-Stutenpreis über 1200 Meter für die Stuten konnte sich Dominik Moser über seine erste Black Type Siegerin freuen. Er brachte die toll gesteigerte Gracia Directa an den Start. Nach ihrem Sieg im Badener Silberhandicap am 17. Mai, ging sie direkt in diese Listenprüfung und siegte sicher vor Aslana (P. Schiergen; A. Starke) und der zweiten Moser Stute Josephine Blanche (P. Krowicki).

Im Ausgleich II schien für Attiko (U.Stech; M. Seidl) der Zielpfosten schon in Reichweite zu sein, als The Blue (T. Kluczynski; W.Szymczuk) durch das Feld schoss und sich im letzten Moment den Sieg schnappte. Der Gast aus Polen hat schon einige ansprechende Leistungen in dieser Saison gezeigt und sein Potential aufblitzen lassen. Auf Rang drei kam noch Kahoon (A. Wöhler; J. Bojko).

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