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Erster Sieg in Deutschland seit 1995 geplant

Frankreichs Startrainer Fabre will Berlin erobern

Berlin-Hoppegarten 20. Juli 2012

Der legendäre französische Spitzentrainer Andre Fabre adelt den 122. Großen Preis von Berlin am Sonntag auf der Rennbahn Berlin-Hoppegarten.

Der 68-jährige Meistertrainer, 18 Mal Champion seines Landes, schickt den Favoriten Meandre, im Besitz der Familie Rothschild stehend, an den Start des Saisonhöhepunkts auf der Hauptstadtrennbahn. Fabres Starter in Deutschland lassen sich an einer Hand abzählen. Im letzten Jahrzehnt war er 2003, 2006, 2008 und 2009 mit jeweils einem einzigen Starter auf einer deutschen Rennbahn aktiv, der letzte Sieg datiert aus dem Jahr 1995, als Freedom Cry den Großen Preis der Wirtschaft in Iffezheim gewann. Nun also soll es Meandre richten, der Sieger aus dem Grand Prix de Paris (Juli 2011) und des Grand Prix de Saint-Cloud (Juni 2012), bei dem der Hengst der deutschen Superstute Danedream eine unerwartete Niederlage beibrachte. Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh: „Dies ist der beste französische Gast, den wir seit dem Sieg der doppelten „Arc“-Siegerin Corrida im Großen Preis von Berlin 1937 begrüßen können.“ Zwei der besten deutschen Grand Prix-Pferde, der letztjährige Derbyzweite Earl of Tinsdal und die Klassestute Ovambo Queen, sollen Meandre in Hoppegarten auf den Zahn fühlen. Andrasch Starke, vor Jahresfrist Sieger des Rennens mit Danedream, reitet Earl of Tinsdal, weil dessen angestammter Reiter Eduardo Pedroza gesperrt ist. Starkes Konkurrent im Kampf um das deutsche Jockey-Championat, Adrie de Vries, steuert Ovambo Queen, die vor der schwersten Aufgabe ihrer Karriere steht. Mit dem Internationalen Super-Handicap steht Deutschlands mit 80.000 Euro höchstdotiertes Ausgleichsrennen an. Derby-Siegtrainer Mario Hofer aus Krefeld schickt drei Pferde ins Rennen, darunter den Vorjahressieger Point Blank. Zu Hoppegartens Saisonhöhepunkt wird zahlreiche Prominenz erwartet, unter anderem Anja Kruse, Michael Mendl, Uwe Ochsenknecht, Gerit Kling, Alexandra Neldel, Christine Neubauer, Ralf Bauer, Franziska Knuppe, Alexandra Kamp und Armin Rhode.

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