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Lebensglück gewinnt Ausgleich III

Superhandicap geht an Aspantau

Köln 21. Juli 2012

Die Bad Harzburger Rennwoche ist eröffnet. Bei zwar etwas kühlen, aber ordentlichen äußeren Bedingungen und dem Interesse zahlreicher Besucher startete man in die fünf Renntage umfassende Veranstaltung.

Eine der vielen Attraktionen der Harzburger Rennwoche sind die ausgeschriebenen Superhandicaps. Das erste war am Eröffnungstag an der Reihe. Der Preis der Öffentlichen Versicherung Braunschweig Ausgleich IV über 1850 Meter war mit 20.000 Euro dotiert. 11.500 Euro kassierte alleine der Sieger. Aspantau (Chr. von der Recke; R. Piechulek) heisst der leichte Sieger. Erst seit diesem Jahr ist der irisch gezogene Wallach in Deutschland am Start, hat sich immer ordentlich aus der Affäre gezogen und gewann leicht vor La Next (St. Richter; W. Panov) und Neapel (Fr. M. Lindemann; J. Korbus). Die Viererwette komplettierte noch Erika Mäders Kendoro (D. Porcu). Der Toto notierte für die Viererwette 220.713:10!

Die ersten beiden Rennen des Meetings gingen an Lennart Hammer-Hansen. Der in Iffezheim bei Trainer Gerald Geisler beschäftigte dänische Jockey gewann mit Cap Dive (S. Schütz) das erste Rennen der Karte für die vierjährigen und älteren sieglosen Pferde. Auch Rennen Nummer zwei, ebenfalls für die sieglosen Pferde, sicherte sich Lennart Hammer-Hansen mit Prince Eagle (G. Geisler). 1996 hat Hammer-Hansen sein letztes Rennen auf der Bad Harzburger Naturrennbahn gewonnen.

Auch fein dotiert war der Ausgleich III über 2000 Meter. Nicht nehmen ließ sich diesen die Areion Tochter Lebensglück aus dem Quartier von Hans-Jürgen Gröschel. Unter Wladimir Panov. Tremendous (H. Nienstädt; St. Hofer) und Tamaru (G. Lentz; C. Chan) kamen auf die Plätze. Mit 7.777 Euro war das Handicap dotiert. Für ihren Trainer Hans-Jürgen Gröschel erreichte die Stute den 26. Jahressieg. Ihn trennen damit nur noch ein bzw. zwei Siege von den derzeit führenden Trainern Waldemar Hickst (derzeit Rang 1 mit 28 Siegen) und Peter Schiergen (derzeit Rang 2 mit 27 Siegen).

Das erste Hindernisrennen des Meetings sicherte sich Tressa (E. Schnakenberg; P. A. Johnson) vor Telliani (E. Schnakenberg; V. Kotyar) und Briodolf (E. Schnakenberg; O. Schnakenberg). Die Schnakenberg-Dreierwette war damit komplett. Der Reiter der Siegerin Tressa Paul Andrew Johnson hatte eigentlich seine Reitstiefel schon an den berühmten Nagel gehängt, ist aber seit Kurzem wieder zurück im Hindernissport.

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