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Sternstunde des Turfs in Düsseldorf

Salomina imponierende Diana-Siegerin

Düsseldorf 5. August 2012

An einem außergewöhnlichen Renntag hat die klare Favoritin Salomina am Sonntag auf der Galopprennbahn in Düsseldorf den 154. Henkel-Preis der Diana gewonnen. 21.000 Besucher erlebten auf der Rennbahn auf dem Grafenberg eine Sternstunde des Turfs und die Krönung von Salomina als neuer Königin der drei Jahre alten Stuten des Landes.

Vor der Rekordkulisse verwies Salomina unter Championjockey Filip Minarik nach 2200 Metern Rennstrecke in diesem Deutschen Stuten-Derby Nymphea (Andreas Suborics) und Waldtraut (Jozef Bojko) auf die Plätze im Feld der 13 Teilnehmerinnen. Das Rennen war mit mehr als einer halben Million Euro dotiert. Salomina und Nymphea sorgten für einen Doppelsieg des Kölner Trainers Peter Schiergen, der nach der Weltklassestute Danedream nun mit Salomina eine weitere Klassestute geformt hat.Für die 154. Diana-Siegerin des deutschen Turfs war es beim vierten Karrierestart der vierte Sieg, die Stute ist damit das einzige ungeschlagene Spitzenpferd des deutschen Rennsports. Besitzer von Salomina ist das Kölner Gestüt Bona der Familie Harzheim, in dessen schon Besitz schon Salominas Mutter Saldentigerin stand. Bei einer emotionalen Siegerehrung nahm Heinz Harzheim bei einem seiner seltenen Rennbahnbesuche den Ehrenpreis entgegen, war sichtlich gerührt ob der Klasseleistung seiner Stute.Die Zuchtstätte kassierte für den Diana-Sieg der Stute insgesamt einschließlich Prämien 344.885 Euro. Salomina wird in Zukunft für neue australische Besitzer laufen, die Stute war schon vor der Diana verkauft worden, lief im deutschen Stutenklassiker indes noch für das Gestüt Bona. Wie lange Salomina noch im Stall von Trainer Schiergen steht, ist noch unklar, denkbar ist, dass sie vor dem Wechsel nach Australien noch einige Starts in Europa absolvieren wird. Salomina ist, der Trainer machte daraus schon vor dem Rennen keinen Hehl, bestes dreijähriges Pferd in seinem Stall, besser als auch die Hengste um den Derbydritten Girolamo.Jockey Filip Minarik, ein gebürtiger Tscheche und amtierender Championjockey des deutschen Turfs, schaffte in der Diana seinen größten Karrieresieg. „Ich bin überglücklich“, sagte Minarik nach dem Rennen. „Diese Stute ist ein absolutes Spitzenpferd.“

Minarik hatte auf Salomina den gesperrten Andrasch Starke ersetzt, der beim Sieg mit Danedream in Ascot kürzlich zweimal zu oft die Peitsche benutzt hatte, deswegen von der englischen Rennleitung gesperrt worden war.
Der TV-Sender WDR berichtete Abends bei "Aktuelle Stunde" über den Preis der Diana im Rahmen eines Interviews mit Veronica Ferres. Mit 610.000 Besuchern und einem Marktanteil von 12,4 % in NRW eine gute Werbung für den Galopprennsport und das Stutenhighlight.

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