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Walther J. Jacobs-Stutenpreis geht nach Frankreich

Emboss ist der Stutenboss

Bremen 19. August 2012

Es gibt bestimmte Aussprüche im Turf, die immer wieder gerne benutzt werden, aber einen langen Bart haben und bei deren Ausspruch ein Betrag für das sogenannte „Phrasenschwein“ fällig wird.

Bislang war der folgende noch nicht dabei, bald wird er es wohl sein. "Wenn Henri-Alex Pantall seine Pferde in Deutschland sattelt, ist Vorsicht geboten."

Die Vorsicht war einmal mehr berechtigt, denn im Bremer Listenrennen, dem Walther J. Jacobs-Stutenpreis über 1400 Meter war Emboss (H.-A. Pantall; F. Veron) klar voraus. Fabrice Veron hatte schon im Vorfeld erklärt, dass die Form aus Nantes im März dieses Jahres keine schlechte war. Der zweite Platz im Berliner Listenrennen untermauerte diese Aussage. An Pfingsten war sie auch auf der Hauptstadtrennbahn als Vierte nicht weit geschlagen. Am heutigen Sonntag gelang der Stute von Sheikh Mohammed al Maktoum nun der erste Volltreffer auf Listenebene.

Erst 600 Meter vor dem Ziel kam Bewegung in die Damentruppe, Namera (P. Vovcenko; J. Bojko) hatte bis dahin den Takt angegeben. Emboss musste zunächst nach aussen auf freie Bahn beordert werden, zog dann aber fein an, in ihrem Fahrwasser folgte Aslana (P. Schiergen; F. Minarik), die sich zunächst mit She's my Dandy (E.J.O'Neill; M. Dwyer) maß. Letztere konnte dann aber nicht weiter zulegen, musste Aslana ziehen lassen, die noch vor Namera auf Rang zwei ins Ziel kam. Für die englische Stute blieb am Ende Rang vier und 1.500 Euro Preisgeld. Auf das Konto von Emboss gehen indes 18.000 Euro.

Gleich im ersten Bremer Rennen war der Rennnachwuchs am Start. Keine der Stuten hatte bislang ein Rennen bestritten. Am besten aus der Affäre zog sich die Silvano Tochter Marciel (A. Wöhler; J. Bojko). Sie gewann vor Rosanna (U. Ostmann; E. Frank) und Estrelja (D. Moser; N. Richter).

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