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Junge frische Frauenpower für den deutschen Galopprennsport

Fünf Studentinnen aus Göttingen gewinnen die GERMAN RACING Concept Challenge

Baden-Baden 26. August 2012

Das „Derby der Ideen“ ist entschieden. Mit denkbar knappem Vorsprung gingen gestern auf der Rennbahn in Iffezheim fünf Studentinnen von der Uni Göttingen mit Ihrem Projekt „Change Rein“ als Siegerinnen durchs Ziel. Der Lohn: Vor mehreren hundert begeisterten Zuschauern erhielten Sie auf dem Siegerpodest im Absattelring nicht nur einen Scheck über 3.000,- Euro sondern auch eine Reise für das ganze Team nach Paris zum „Prix de l'Arc de Triomphe“.

Was die Jury des studentischen Ideenwettbewerbs zur Zukunft des deutschen Galopprennsports besonders begeisterte: Neben dem ausgetüftelten Konzept für eine GERMAN RACING Member-Card lieferten Janina Müller (29), Swantje Schaffarzyk, Maria Näther, Nina Scherger und Lisette Ahrens (Letztere konnte an der Siegerehrung nicht teilnehmen, da sie bei einer studentischen Vielseitigkeitsprüfung im Sattel saß) auch gleich noch unter dem Namen „just4turf“ ein faszinierendes Modell für die neue Jugendorganisation des deutschen Galopprennsports.Zur Erinnerung: Bei der Frühjahrswoche hatte GERMAN RACING die Vertreter der besten 60 Fachbereiche an deutschen Universitäten nach Iffezheim eingeladen. Über hundert Studenten aus den Fachbereichen Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften, Jura und Medizin, sowie Agrar- und Kommunikations-Wissenschaften haben sich seit dem Startschuss den Kopf über unseren Rennsport zerbrochen. Die Aufgabenstellung: „Entwicklung innovativer Ansätze und Geschäftsmodelle zur wirtschaftlichen Stärkung und Gewinnung neuer Zielgruppen!“ Nach zwei Vorrunden schafften zehn Teams von zehn verschiedenen Unis den Sprung ins Finalwochenende.Nach zwei Tagen Jury-Präsentationen und Workshops, mit Rennbahn-Besuch und Party in Baden-Baden, standen die Sieger fest. Andreas Tiedtke, geschäftsführendes DVR-Präsidiumsmitglied: „Die starken Sieger-Konzepte werden wir zeitnah umsetzen, aber auch die Ideen der zweit- und drittplatzierten Teams haben großes Potential, um noch vor der nächsten Saison Realität zu werden.“DVR-Präsident Albrecht Woeste: „Als Schirmherr hat man die Aufgabe, den schützenden Schirm über einen Wettbewerb aufzuspannen. Das war zu keinem Moment nötig. Das Organisations-Team hat ganz tolle Arbeit geleistet. Wir als Verband können jetzt den Schirm umdrehen und die teilweise genialen Ideen wie Goldtaler einfangen.“

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