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Frischgebackener Vater in Glanzform

Andrasch Starke gewinnt Preis von Europa mit Girolamo

Köln 23. September 2012

Deutschlands Starjockey Andrasch Starke hat am Sonntag auf der Galopprennbahn in Köln im Sattel des Derbydritten Girolamo den 50. Preis von Europa gewonnen, beflügelt von der Geburt seines ersten Sohnes am vergangenen Freitag.

Nach einem Meisterritt von Deutschlands bestem Jockey gewann Girolamo das Traditionsrennen in der Domstadt mit einer halben Länge Vorsprung vor dem von Adrie de Vries gerittenen Feuerblitz, der seinerseits knapp Araldo (Martin Harley) auf Rang drei im Feld der sieben Teilnehmer verweisen konnte. Der 50. Preis von Europa war mit 155.000 Euro dotiert, von denen 100.000 Euro an das Gestüt Ebbesloh der Bielefelder Verlegerfamilie von Schubert als Besitzer von Girolamo geht.Der von Peter Schiergen in Köln trainierte Girolamo schaffte beim achten Start der Karriere den zweiten Sieg, die Leistung als Dritter im Deutschen Derby war die bisher beste Vorstellung des Hengstes, der nun in die Spitzengruppe der deutschen Grand Prix-Pferde vorgerückt ist. „Er hat gekämpft wie ein Löwe“, urteilte Jockey Starke nach dem Rennen, „wenn alles passt, ist das ein sehr sehr gutes Pferd.“ Starke wurde in Köln durch die Geburt seines Sohnes Henning beflügelt, der am Freitag das Licht der Welt erblickt hatte. „Ich bin überglücklich“, so der Jockey, „ich bin schon mit großer Freude zum heutigen Renntag gekommen, nach dem Sieg geht es mir noch besser.“Der Ausnahmejockey peilt aktuell seinen sechsten nationalen Meistertitel an, reitet in zwei Wochen in Paris erneut die Stute Danedream im Prix de l’Arc de Triomphe, in dem das Team als Titelverteidiger antreten wird.Starke punktete in der Domstadt am Sonntag auch mit Jardina im Kölner Stutenpreis, hier entriss er auf den letzten Metern der französischen Favoritin Pleine Forme noch deren schon sicher geglaubten Sieg. Platz zwei erreichte er im Winterkönigin-Trial, in dem er sich mit Next Green der Siegerin Viletta geschlagen geben musste.Im Preis von Europa, nach dem der legendäre Hein Bollow (91) und Konrad Adenauer, Enkel des ersten Bundeskanzlers, die Ehrenpreise überreichten, enttäuschte die Favoritin Ovambo Queen krass, wurde nur Letzte im Siebenerfeld.

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