Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Sämtliche 292 Pferde auf der Rennbahn negativ getestet

Erstes Aufatmen in Sachen Quarantäne

Köln 8. Oktober 2012

Bei keinem der insgesamt 292 auf „Ansteckende Blutarmut“ getesteten Rennpferde der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch hat es bisher einen positiven Befund gegeben.

Dieses Ergebnis hat das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Münsterland-Emscher-Lippe (CVUA) in Münster heute dem städtischen Veterinäramt mitgeteilt. Die Tiere mussten getestet werden, nachdem bei einem Rennpferd auf der Galopprennbahn die infektiöse Anämie festgestellt worden war.

Nach der Verordnung zum Schutz gegen die Ansteckende Blutarmut der Einhufer (Einhufer-Blutarmut-Verordnung vom 4. Oktober 2010) sah sich das Veterinäramt am 1. Oktober 2012 gezwungen, das infizierte Tier einschläfern zu lassen und sämtliche Pferde auf dem Rennbahngelände für mindestens drei Monate unter Quarantäne zu stellen.

Nach den gesetzlichen Bestimmungen muss die Quarantäne weiter fortdauern, auch wenn bisher bei keinem der übrigen Pferde auf der Galopprennbahn die ansteckende Blutarmut festgestellt worden ist. Der aktuelle negative Testbefund bei den Tieren besagt lediglich, dass momentan keine Antikörper im Blut der Pferde nachzuweisen sind. Sollte nach nochmaliger Testung drei Monate später erneut bei keinem der 292 Pferde ein positiver Befund festgestellt werden, kann die Quarantäne aufgehoben werden. Solange gelten die bisherigen Regelungen weiter, die unter anderem vorschreiben, dass die Pferde der Galopprennbahn nicht das Gelände verlassen dürfen.

Bei der infektiösen Anämie handelt es sich um eine anzeigenpflichtige Tierseuche, die bekämpft werden muss. Die Krankheit können nur Pferde oder andere Einhufer bekommen. Menschen oder andere Tiere sind nicht gefährdet.

Das Direktorium für Vollblutzucht und Rennen e.V. als betroffener Zuchtverband sowie der Kölner Rennverein e.V. reagierten erleichtert auf die Ergebnisse dieser ersten Testreihe an Pferden auf dem Rennbahngelände. „Auch wenn es nun noch keine Entwarnung geben kann, freuen wir uns, dass derzeit kein weiteres Tier nachweisbar erkrankt ist“, hieß es. Das Direktorium, der Rennverein wie auch die Trainer unterstützen weiter die eingeleiteten Maßnahmen und begleiten die Behörden bei der Durchführung. Ursache für das Auftreten der ansteckenden Blutarmut ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen, wie aktuell auch bei weiteren Fällen in NRW und Rheinland-Pfalz, der Kontakt mit einem infizierten Pferd in einer Tierklinik.

Champions League

Weitere News

  • "Jackpot" im Ausgleich II - Schwede im Seejagdrennen stark

    Edelstein funkelt in Bad Harzburg

    Bad Harzburg 23.07.2017

    Welche eine Hochspannung entwickelte sich am Sonntag im zweiten Superhandicap des Meetings von Bad Harzburg, bei dem der Schauspieler Eric Stehfest der Stargast war! Bis kurz vor dem Ziel kamen in diesem mit 20.000 Euro so fürstlich dotierten Ausgleich III über 1.850 Meter noch jede Menge Pferde für den mit 11.500 Euro Preisgeld honorierten Erfolg in Frage. Nach einer grandiosen Kampfpartie landete der fünfjährige Wallach Edelstein für Besitzerin und Trainer Olga Laznovska (Schloss Arff bei Köln) seinen dritten Sieg hintereinander (nach zwei Treffern in Hamburg). Der erst 18-jährige Reiter Robin Weber war sich trotz der engen Ankunft seiner Sache ganz sicher und riss den Arm in die Höhe.

  • Erstes Superhandicap geht an Riesenaußenseiterin

    Sensation durch Linnova in Bad Harzburg

    Bad Harzburg 22.07.2017

    Was für ein spannendes Highlight am ersten Meetingssamstag in Bad Harzburg: 20.000 Euro winkten als Preisgeld im ersten Superhandicap (Ausgleich III, 1.850 m). Ebenfalls eine derartige Summe wurde in der Viererwette als garantierte Auszahlung an die Wetter ausgeschüttet. Und es gab eine faustdicke Überraschung durch die von Regine Weißmeier trainierte Stute Linnova. Die 322:10-Riesenaußenseiterin, von ihrer Betreuerin noch als „Mummpferd für Bad Harzburg“ bezeichnet, schnappte mit Fabian Xaver Weißmeier im Sattel mit erstaunlichen Reserven noch die schon in Front gezogene Onyxa, während der Favorit Laquyood spät noch schnell wurde vor Nereus, der die Viererwette komplettierte – Quote: 400.000:10 Euro! Damit hatte ein Wetter richtig gelegen und bekam dafür stolze 20.000 Euro überwiesen.

  • Zawadi stark und Starke beendet Durststrecke

    Versprechender Start in die Harzburger Rennwoche

    Bad Harzburg 21.07.2017

    Versprechender Start in die Bad Harzburger Rennwoche ab der Mittagszeit mit einem PMU-Renntag (alle Rennen wurden auch nach Frankreich übertragen): Auf einer sehr gut besuchten Bahn wurde auch gleich guter Sport geboten. In einem 2.000 Meter-Ausgleich III gab es die Neuauflage einer Auseinandersetzung aus Magdeburg vor wenigen Wochen. Diesmal drehte die von Vera Henkenjohann in Verl trainierte Stute Zawadi (43:10) den spieß gegen ihren jüngsten Bezwinger Torqueville um. Mit starkem Endspurt lief die von Rene Piechulek bestens motivierte Kallisto-Tochter dem auch mit Aufgewicht stark anpackenden Torqueville sowie Cash the Cheque leicht davon.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm