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Critérium de Saint-Cloud 2012 ist Geschichte

Letztes Gruppe-I-Rennen in Europa ist entschieden

Köln 10. November 2012

Das Rennjahr neigt sich nicht nur in Deutschland langsam dem Ende zu. Auch im übrigen Europa trudelt die Rennsaison 2012 langsam aus.

Im Winter gilt die Aufmerksamkeit der Galoppsportfreunde dann denn Highlights in Hong Kong, Japan und Dubai.

Das letzte Gruppe-I-Event Europas wurde gerade im französischen Saint-Cloud entschieden – das Critérium de Saint-Cloud. Über 2000 Meter sind hier die zweijährigen Pferde auf Gruppe-I-Level unterwegs, verteilt werden 250.000 Euro an Preisgeldern.

Das Top-Rennen hat sich aktuell der als 17:10 angetretene Holy Roman Emperor Sohn Morandi gesichert. Der von dem französischen Erfolgscoach Jean-Claude Rouget trainierte Hengst wurde von Maxime Guyon gleich in die Spitzengruppe beordert. Auf den letzten 500 Metern machten die beiden dann einen tüchtigen Satz weg vom Feld, folgen konnte zunächst keiner der sieben Gegner. Einzig Willie The Whipper (A. Duffield; J. Spencer) versuchte nachzusetzen. Doch Morandi marschierte an der Spitze unbeirrt weiter. Guyon konnte ihn schon vor dem Ziel austrudeln lassen und ihm den Siegerklapps verpassen. Willie The Whipper kam ungefährdet auf Rang zwei, Rang drei ging an die Stute Miss You Too (D. Simcock; I. Mongan).

In diesem Jahr waren keine deutschen Pferde in der Gruppe-I-Prüfung mit von der Partie, doch das war nicht immer so. Im Jahr 2004 schaffte Mario Hofer mit Paita (A. Suborics) den ganz großen Wurf. 114.280 Euro verdiente die Stute bei ihrem Sieg damals auf einen Schlag. In ihrer auch weiterhin hocherfolgreichen Karriere verdiente sie insgesamt knapp 333.000 Euro.

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