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Martin Seidl mit Dreierserie in Dresden

Französische Listensiegerin im letzten Black Type-Rennen

Dresden 21. November 2012

Auch der letzte Saisonrenntag in der sächsischen Landeshauptstadt ist schon wieder Geschichte. Am Buß- und Bettag stand zudem das letzte Listenrennen der Saison auf der Karte.

Und es war wieder ein echter „Pantall“. Soho Rose sicherte sich unter Stalljockey Fabrice Veron das letzte Listenrennen der Saison. Im Grossen Sächsischen Herbstpreis (20.000 Euro, 2200 Meter) hatte man mit vier Pferden gerechnet, darunter natürlich die französische Lady. Doch auch Gereon, Flamingo Fantasy und Russian Tango meldeten nach den letzten Formen Chancen auf eine bessere Platzierung an. Alleine Russian Tango (A. Wöhler; E. Pedroza) schien kurz für mehr in Frage zu kommen, musste Soho Rose aber auf drei Längen ziehen lassen. Gereon und Flamingo Fantasy hatten mit dem Ausgang des Rennens am Ende nichts zu tun, landeten auf den Plätzen neun und zehn. Platz drei schnappte sich Christian Sprengels Staying Alive (W. Panow), eine Platzierung, die mit einer Platzquote von 51:10 geradezu fürstlich entlohnt wurde. Das vierte Geld wird auf das Konto von Shoshoni (A. Kleinkorres; V. Schulepov) überwiesen.

Im Rahmenprogramm erwies sich Martin Seidl als eigene Instanz. Der in München bei Jutta Mayer engagierte Lehrling gewann gleich drei Rennen. Er sorgte mit Eastside Gallery für einen Treffer von Roland Dzubasz, mit Danse en Soiree für einen Treffer von Hans-Jürgen Gröschel. Auch Sascha Smrczek, der auch noch Einfluss auf das Trainerchampionat nehmen könnte, schaffte mit Vodka Lady einen Sieg. Hans-Jürgen Gröschel platziert sich damit wieder auf Rang zwei, denn dem Kollegen von der Recke gelang am Dresdner Renntag kein Sieg.

Sieg Nummer drei schaffte Seidl mit der Münchner Stute Maxima (J. D. Hillis).

Filip Minarik konnte nicht punkten, so dass in der Reiterwertung weiterhin Andrasch Starke mit komfortablem Vorsprung an der Spitze steht.

In Dresden ist nun Winterpause, erst 2013 öffnen sich dort wieder die Tore.

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