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Älterer Schiergen-Sohn triumphiert

Dennis siegt im Schiergen-Duell

Dortmund 10. Februar 2013

Da hat es der ältere Bruder dem jüngeren am Sonntag in Dortmund noch einmal gezeigt: Dennis Schiergen, 18, amtierender Amateurchampion, landete im interessantesten Rennen des Sandbahn-Nachmittages einen völlig ungefährdeten Sieg mit Arizona Star (24:10).

Der drei Jahre jüngere Schiergen-Spross Vincenz musste sich bei seinem ersten Ritt in einem Vollblutrennen auf Erlian in dieser 1.950 Meter-Prüfung mit Rang drei begnügen, doch war auch das eine ordentliche Vorstellung.

Als Dennis Schiergen auf dem von seinem Vater Peter trainierten Arizona Star Ende der Gegenseite den führenden Kronerbe (Hana Mouchova) abgelöst hatte, verabschiedete sich der Ammerländer auf 14 Längen von seinem Konkurrenten. „Ich hatte immer ein gutes Gefühl. Er zog immer weiter“, berichtete der Siegreiter. Weit zurück stand Erlian früh als Dritter fest. „Ich bin damit zufrieden“, meinte Vincenz Schiergen.

Gleich im Auftaktrennen landete das Erfolgsteam Eduardo Pedroza/Andreas Wöhler den ersten Saisontreffer. Mit dem vierjährigen Hengst Seto (30:10) gab es in einer 1.700 Meter-Prüfung schon früh kein Verlieren mehr. Denn Victor Hugo Alezan, der länger führende Big Moun und Manisa hatten keinerlei Chance gegen ihn. „Er hatte schon gut gearbeitet und sich gegenüber dem ersten Start gesteigert“, freute sich Pedroza.

Zum ersten Doppelsieger der deutschen Rennsaison avancierte Sauber für Besitzerin, Trainerin und Reiterin Silke Brüggemann. „Er hat überraschend leicht gewonnen“, erklärte sie nach dem Neun-Längen-Triumph in einem Ausgleich IV über 1.700 Meter gegen Alkaldo und Tremendous.

Sogar mit 14 Längen Vorsprung dominierte die 18:10-Chance Pussycat Doll (mit Dennis Schiergen) im dritten Lauf der Wintermeisterschaft der Amateure. „Das war eine gut ausgesuchte Aufgabe“, erklärte Trainer Sascha Smrczek. Ins sonnige Dortmund gefahren hatte übrigens Ex-Jockey Torsten Mundry die Stute, er will sich bald als Transporter von Rennpferden selbständig machen.

Eine ziemliche Überraschung gelang Touch of Time (128:10, Piotr Krowicki) im Ausgleich III über 1.800 Meter, denn schon früh machte sich der Außenseiter aus dem Hallenser Stall von Angelika Glodde von Hoseo und dem Favoriten Elgin frei.

In der Wettchance des Tages landete Senara (67:10, ebenfalls mit Piort Krowicki) einen nicht unerwarteten Treffer für Besitzertrainer Jobst Overbeck. Die Außenseiterin Anna Greta trieb vor Favorfoot Danon und der ebenfalls hoch am Toto stehenden Sterngold die Viererwette auf 89.912:10 Euro.

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