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Christian Möde über seinen Beruf als Reisefuttermeister

„Habe meinen Traumjob“

Köln 21. Februar 2013

Christian Moede (20) ist Reisefuttermeister am Stall von Andreas Löwe in Köln. Bei GERMAN RACING gibt er Einblick in seinen aufregenden Job.

Es sind nicht nur die Personen im Rampenlicht, die den Galopprennsport ausmachen. Sondern auch die Menschen hinter den Kulissen. Deshalb startete GERMAN RACING auf der offiziellen Facebook-Seite die Aktion "Fans gestalten mit". Wir fragten: Welche Personen interessieren Sie am meisten? Wen sollten wir interviewen? Egal ob Stallpersonal, Jockeys, Amateure, Besitzertrainer, Züchter oder Auktionatoren. Weit über 100 Fans haben an der Aktion teilgenommen und uns verraten, für welche Aktiven aus dem Sport das meiste Interesse besteht.

Den Anfang macht Christian Möde (20), Reisefuttermeister am Stall von Andreas Löwe in Köln. Bei GERMAN RACING gibt er Einblick in seinen aufregenden Job.
GERMAN RACING: Seit wann schlägt Ihr Herz für den Rennsport?
Christian Möde: Eigentlich schon immer. Mein Onkel war Rennbahnverwalter in Köln. Da habe ich die Menschen in diesem Sport früh kennengelernt und habe früh schon mithelfen können. Seit 2005 habe ich für Trainer Waldemar Hickst gearbeitet. Einige Jahre als Amateur, danach auch auf Reisen. Dort habe ich auch meine Ausbildung erfolgreich beendet. Nun wollte ich etwas Neues machen.
GERMAN RACING: Wie sieht Ihre Aufgabe am Stall von Andreas Löwe aus?
Christian Möde: Ich bin seit 7. Januar Reisefuttermeister. Es ist mein absoluter Traumjob. Ich bin gerne viel unterwegs. Ich denke, dass es bestimmt rund 20.000 Kilometer im Jahr sein dürften. Allein nach Paris und wieder zurück sind es ja schon tausend Kilometer. Ich fahre übrigens meistens mit dem Transporter mit. In Deutschland war ich schon auf jeder Bahn.
GERMAN RACING: Was sind denn Ihre Hauptaufgaben als Reisefuttermeister?
Christian Möde: Die komplette Pflege und Transportbegleitung, und natürlich die Pferde gesund zu halten. Bei Meetings gehört auch dazu, dass sie ordentlich geführt und bewegt werden. Die Trensen müssen gefettet werden, die Decken saubergehalten werden. Futtermeister und Trainer stellen übrigens das Futter zusammen, das ich auf die Touren mitnehme.
GERMAN RACING: Wenn Sie zu Hause am Stall arbeiten, wie sieht dann Ihr Tagesablauf aus?
Christian Möde: Um 4:30 Uhr bin ich morgens im Stall und miste zunächst etwa zehn Boxen aus. Entweder reite ich oder putze die Pferde, bringe sie zum Training an der Startmaschine. Meistens sind wir um 12 Uhr fertig. Jeden zweiten Nachmittag bin ich dann nochmals hier.
GERMAN RACING: Wollten Sie nie Jockey werden?
Christian Möde: Nein, das habe ich nie in Betracht gezogen. Zwar habe ich dieselbe Ausbildung wie ein Jockey gemacht, aber ich war nie ein Freund davon, mit dem Gewicht zu kämpfen. Ich gehe auch gerne essen, und das soll so bleiben. Auch so kann ich mir meine Träume erfüllen, wie jetzt bald, mit Amaron nach Dubai zu fahren.

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