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Andrea Glombas totaler Perlenketten-Triumph

„Das ist der Wahnsinn“

Neuss 3. März 2013

Verdienter kann ein Triumph nicht sein: Drei Läufe umfasste der wetten-sieberts.de – Preis der Perlenkette in Neuss. Und alle drei Durchgänge in diesem bedeutendsten Wettbewerb für Amazonen gingen an die 34-jährige Andrea Glomba. Die Reiterin aus dem Südwesten komplettierte dieses Kunststück am Sonntag mit Pagan Warrior.

Auf dem extrem verbesserten Wallach aus dem Stall von Uwe Schwinn, der sein drittes Rennen in Folge gewann, hatte sie auch schon den ersten Lauf für sich entschieden. Und auch diesmal brannte früh nichts mehr an. Bis zur Zielgeraden ließ sich Andrea Glomba von Pumpgun führen, dann stürmte sie unaufhaltsam nach vorne und war auch von Nightdance Prince (Jana Oppermann) und Pumpgun (Hana Mouchova) nicht zu gefährden.

„Das ist der Wahnsinn. Pagan Warrior ist ein super ehrliches Pferd, das war auch heute wieder absolut genial“, jubelte die Gewinnerin des begehrten Schmuckstücks. Einer der ersten Gratulanten war Turf-Legende Hein Bollow.

Aber auch im Rahmenprogramm gab es bemerkenswerte Sieger, wie Imondo. „Vor einer Woche war ich schon etwas enttäuscht. Denn nach den beiden Siegen konnte ich nicht verstehen, dass er damals nicht weiterkam. Aber er hatte seine Mahlzeiten super gefressen und war total relaxed. Daher habe ich Imondo heute noch einmal aufgeboten“, erklärte ein strahlender Jobst Oberbeck nach dem dritten Erfolg seines Wallachs in diesem Winter in einer 2.300 Meter-Prüfung. „Jetzt machen wir eine Pause, und dann geht es auf guter Grasbahn weiter.“

Vorausgegangen war ein hauchdünner Erfolg über die Favoritin Very Nice, die eigentlich den Sieg schon vor Augen hatte, aber genau im Ziel von Imondo und der aufstrebenden Amazone Jana Oppermann abgefangen wurde. Weit zurück fing Fresh Lady noch den Mitfavoriten Shaw ab.

Erst vor wenigen Wochen startete Ex-Jockey Daniel Klomp seine Trainer-Karriere als Nachfolger des holländischen Champions Jan Pubben. Doch es läuft bereits glänzend für den Neun-Coach. Gleich zu Beginn der Veranstaltung landete er mit Kerito (Stephen Hellyn, 54:10) einen weiteren Treffer. „Er hatte sich deutlich angekündigt und stand bei einer günstigen Marke. Schade, dass nicht mehr viele Sandbahnrennen sind“, erklärte Klomp. Schon in Richtung der Geraden löste Kerito den führenden Pachomius vorne ab, der Sieg stand bald außer Zweifel.

Auch Kiowa (Patrick Gibson, 38:10) geriet in einem 2.300 Meter-Handicap früh nicht mehr in Gefahr. Start-Ziel reichten Petit Filou und der 17:10-Favorit Bawaab nie an ihn heran. Natürlich herrschte bei dem Siegerteam eitel Sonnenschein an einem bewölkten und kühlen Nachmittag. „Wir haben Kiowa im August gekauft. Und er hat viel zeit zur Eingewöhnung gebraucht“, meinte Besitzer Professor Dr. Reinhard Fries.

Völlig verdient war nach Gesamtform der Treffer von Welcome in Life (Rebecca Danz, 35:10) in einem 1.500 Meter-Altersgewichtsrennen, die sich bald von dem Außenseiter Super Hector und Vencedor absetzte. „Wir mussten sie in der Vergangenheit viermal aus den verschiedensten Gründen viermal zum Nichtstarter erklären, das war ausgleichende Gerechtigkeit“, war Trainerin und Besitzerin Katja Gernreich hochzufrieden.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.900 m) landete der junge Patrick Gibson auf Guardian Angel (86:10) seinen zweiten Tagessieg. Mit viel Schwung schnappte er sich mit dem von Bruce Hellier vorbereiteten Wallach noch den stark gewetteten Do it yourself, hinter dem Look Out und Nena die Viererwette komplettierten, die 19.665:10 Euro bezahlte.

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