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Finale der Sandbahn-Saison in Dortmund

Bruderduelle und Revanchen

Dortmund 7. März 2013

Falls der Wintereinbruch in der kommenden Woche nicht länger ausfällt als erwartet, dann endet an diesem Sonntag die Sandbahnsaison in Dortmund. Acht Prüfungen ab 14 Uhr sind es geworden, der harte Kampf um Starter war auch diesmal erfolgreich.

Sportlich den höchsten Stellenwert hat das www.germantote.de – Wetten auf Frankreich-Rennen, ein Ausgleich III über kurze 1.200 Meter (5. Rennen um 16 Uhr). Denn im Neunerfeld geben sich jede Menge Formpferde die Ehre. Fast jeder Teilnehmer hat Siegchancen: World’s Danger (Jana Oppermann) ist ein absoluter Winner-Typ, denn nach sensationellen sechs Treffern in 2012 war er auch in der neuen Saison schon wieder erfolgreich.
Belmondo (Steffi Hofer) erfüllte nach seinem imponierenden Treffer zwar nicht alle Erwartungen, aber er hatte auch nicht den besten Start. Einzig die äußere Startnummer könnte etwas ungünstig sein. War Bride (Maxim Pecheur) hat sich enorm entwickelt, wie seine beiden Siege hintereinander beweisen.
Dragoslav (Eugen Frank) hatte hier das Glück auf seiner Seite, als er einen hauchdünnen Vorsprung gegen Sharp Bullet (Andrasch Starke) ins Ziel rettete, denn dieser hatte an der Innenseite keinerlei Platz zur Entfaltung. Da sollte der Hellier-Schützling diesmal den Spieß umdrehen können, zumal er auch drei Kilo günstiger in der Partie steht als beim jüngsten Aufeinandertreffen. Aber Choice Words (Jozef Bojko) war dort als Dritter ebenfalls nur unwesentlich zurück.

Und auch Marolo (Rebecca Danz) hat selbst in dieser Klasse ausgezeichnete Möglichkeiten, denn sein Start-Ziel-Erfolg in Dortmund war zu keinem Zeitpunkt gefährdet.

Wie schon vor wenigen Wochen kommt es im 2. Rennen um 14:30 Uhr (Ausgleich IV, 1.950 m) wieder zum Bruderduell zwischen Vincenz Schiergen auf Erlian und dem drei Jahre älteren Dennis Schiergen mit Cool Arrogance, wobei hier vieles für den 15-jährigen Neuling im Rennsattel spricht, denn sein Erlian lief in einem besseren Rennen gut genug. Aber auch Cool Arrogance ist bestens in Schwung.

Apropos Brüder – die beiden Halbbrüder A Kuku (Piotr Krowicki, 1. Rennen um 14 Uhr) und Aconoro (3. Rennen um 15 Uhr) schafften zuletzt Siege an ein und demselben Tag. Das ist auch diesmal möglich, auch wenn Aconoro diesmal wieder hinter La Next (Sabrina Wandt) landen könnte, die er kürzlich knapp bezwang. „Damals hatte sie keinen idealen Rennverlauf, musste vorne mitgehen, obwohl sie ein Speedpferd ist“, erklärte ihr Coach Christian von der Recke.

Im Finale um die Wintermeisterschaft der Amateure (6. Rennen um 16:30 Uhr, Ausgleich IV, 2.500 m) steuert der uneinholbare Spitzenreiter Dennis Schiergen Bondola, doch bekommt es dieses Team mit zahlreichen interessanten Konkurrenten zu tun. Auch hier ist Vincenz Schiergen mit Auenwurf vertreten, hat aber die geringeren Chancen als sein drei Jahre älterer Bruder.

Natürlich gibt es auch wieder eine Wettchance des Tages mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette: Im 7. Rennen um 17 Uhr (Rennen für sieglose vierjährige und ältere Pferde, 1.950 m) rücken zwölf Pferde in die Startboxen ein. Favoritin könnte Aosta Spring (Andrasch Starke) werden, die längst zum Sieg steht. Aber mit Alberto Hawaii (Jozef Bojko), dem England-Import Al Mamzar (Sabrina Wandt), dem aus besseren Aufgaben kommenden Brunello (Miguel Lopez) und der Brümmerhoferin Santa Ponsa (Norman Richter) stehen die Gegner Schlange.

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