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Alexander Franke ist Auktionator und Moderator

„Am Anfang war ich furchtbar aufgeregt“

Köln 18. März 2013

Alexander „Sandy“ Franke ist der jüngste Auktionator im Team der BBAG. Außerdem arbeitet er als Moderator (auf der Rennbahn Baden-Baden und in seinem Hauptjob beim Südwestrundfunk). Bei German Racing berichtet er über seine neueste Aufgabe.

German Racing: Sie haben im vergangenen Jahr in Baden-Baden Ihr Debüt als Auktionator gegeben. Wie war das, zum ersten Mal Pferde zu versteigern?
Alexander Franke: Ich muss gestehen, dass ich furchtbar aufgeregt war! Es geht hier um richtig viel Geld und da versteht man natürlich (und mit Recht) als Käufer und Verkäufer ganz wenig Spaß. Zumal einem im Rennsport sowieso wenige Fehler verziehen werden, schon gar nicht fachlicher Art. Ich merke auch, dass die eingefleischte Szene einem jungen Kerl wie mir noch genauer auf die Finger schaut und noch kritischer beobachtet. Aber etwas Druck hat noch niemand geschadet und am Ende ist ja zum Glück auch alles gut gegangen. Ich war richtig erleichtert danach und freue mich auf die kommenden Auktionen.
German Racing: Sie arbeiten eigentlich als Moderator. Wie ähnlich sind diese Aufgaben?
Alexander Franke: Es gibt schon Parallelen. Man steht vor vielen Menschen und redet in ein Mikrofon, man muss improvisieren können und den Leuten selbst in schwierigen Situationen einen möglichst reibungslosen Ablauf gewährleisten. Allerdings hat man als Auktionator eben doch mehr Verantwortung und dadurch, dass nach 15 Pferden der Auktionator wieder wechselt, haben die Zuschauer in ganz kurzer Zeit auch viele direkte Vergleichsmöglichkeiten zu den Profis, die das schon seit Jahren machen. Man wird also eher verglichen, das kommt als Moderator seltener vor.
German Racing: Was ist spannender, einen Star zu interviewen oder ein Pferd zu versteigern?
Alexander Franke: Ich habe ja das Glück, dass ich auf beiden Gebieten mein Hobby zum Beruf machen durfte, insofern ist beides für mich richtig spannend. Wenn man privat gerne Musik hört und Fernsehen liebt, dann ist man natürlich unfassbar stolz, wenn man tatsächlich selbst mal ein Mikrofon in der Hand hält und Stars wie David Guetta oder Eminem persönlich interviewen darf. Genauso ist es eben auch ein tolles Gefühl, wenn man bisher keine einzige Auktion verpasst hat und dann irgendwann selbst „da oben“ stehen darf. Auch was die Aufregung angeht, so ist das ziemlich vergleichbar.
German Racing: Wie waren überhaupt Ihre Anfänge im Sport?
Alexander Franke: Meine Eltern hatten immer Pferde und haben mich schon im Kinderwagen mit auf die Rennbahn genommen. Meine erste Wette (2,50 DM Sieg auf „Blaubart“ in Frankfurt) habe ich mit sechs Jahren getroffen. Eigentlich durfte ich noch gar nicht wetten, aber ich bin meinen Eltern entwischt und weil die Kassiererin mich wohl so putzig fand, hat sie meinen Schein ausnahmsweise trotzdem angenommen. Ich habe mich nach dem Rennen gefühlt, als hätte ich gerade den Lotto-Jackpot geknackt.
German Racing: Träumen Sie von einem eigenen Rennpferd oder sind Sie bereits Besitzer?
Alexander Franke: Während jeder normale Jugendliche mit 18 Jahren vom eigenen Auto oder der eigenen Wohnung träumt, habe ich mir damals vom Ersparten lieber ein Pferd auf der Auktion gekauft. Das war nach ganz viel Anlaufzeit am Ende sogar eine solide Ausgleich III-Stute, mit der ich dann auch gezüchtet habe. Allerdings hat sich ihr Erstling im Training verletzt und kam nie auf die Bahn, das war natürlich sehr enttäuschend. Jetzt konzentriere ich mich erst einmal auf das Versteigern, statt erneut irgendwas zu ersteigern (lacht).
Über die Aktion "Fans gestalten mit":
Es sind nicht nur die Personen im Rampenlicht, die den Galopprennsport ausmachen. Sondern auch die Menschen hinter den Kulissen. Deshalb startete GERMAN RACING auf der offiziellen Facebook-Seite die Aktion "Fans gestalten mit". Wir fragten: Welche Personen interessieren Sie am meisten? Wen sollten wir interviewen? Egal ob Stallpersonal, Jockeys, Amateure, Besitzertrainer, Züchter oder Auktionatoren. Weit über 100 Fans haben an der Aktion teilgenommen und uns verraten, für welche Aktiven aus dem Sport das meiste Interesse besteht.

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