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Neue Regelung verspricht höhere Gewinne

Drei Platzquoten erst ab acht Startern

Köln 21. März 2013

Am kommenden Sonntag (bei den Rennveranstaltungen in Düsseldorf und Mannheim) wird eine neue Regelung in der Platzwette eingeführt, die ab sofort auf allen deutschen Galopprennbahnen Bestand hat:

Drei Platzquoten gibt es nur noch bei acht mit Wetten gestarteten Pferden und nicht mehr bei sieben Pferden. Dies ist international üblich und eine Anpassung an diese Gepflogenheiten. Die Pferdewette sollte immer möglichst attraktiv sein, dazu gehört, wenn man richtig getippt hat, auch ein adäquater Gewinn. Es ist für einen Wetter frustrierend, wenn er im Gewinnfall nur seinen Einsatz zurückbekommt. Dies war bei 18,6 Prozent der Gewinner in Rennen mit sieben Pferden der Fall.

Es ist für eine Wettart wenig attraktiv, wenn überwiegend nur Mini-Gewinne erzielt werden. Das sind Platzquoten von 11, 12 oder 13:10. Dies betraf 40,7 Prozent der Gewinner von Platzwetten in diesen Rennen.

35,9 Prozent der Gewinner erhielten in der Platzwette Quoten von 14:10 bis 19:10. Nur 4,8 Prozent der Gewinner konnten ihren Einsatz zumindest verdoppeln, erzielten also eine Quote von 20:10 oder höher. Fazit: Bei Feldern von sieben Pferden ist eine Platzwette für den Wetter nicht interessant, wenn man nur in 4,8 % der Gewinnfälle seinen Einsatz verdoppeln kann. Durch höhere Quoten soll die Platzwette auch bei kleineren Feldern attraktiv werden. Die vorgeschlagene Neuregelung mit drei Platzquoten erst ab acht Startern entspricht auch den international üblichen Regelungen und wird beispielsweise in Frankreich oder England praktiziert.

Andreas Tiedtke, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V.: „Diese Maßnahme war nicht unumstritten. Es gab auch gute Argumente gegen die Reduktion der Platzquoten. Aber die Mehrheit der Mitgliederversammlung des Direktoriums hat so entschieden.“

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