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Rock my Heart und Shoshoni die Top-Gewinner

Massenbesuch in Köln

Köln 1. April 2013

Was für ein Saisonauftakt auf der Galopprennbahn in Köln: 15.000 Zuschauer kamen zur Großveranstaltung um den 1.FC Köln. Massenbesuch herrschte bei strahlendem Sonnenschein im Weidenpescher Park, wo mit Danedream auch der „Galopper des Jahres 2012“ ausgezeichnet wurde.

Doch auch sportlich ging man gleich in die Vollen – mit zwei 20.000 Euro-Listenrennen. Im Wetten XXL Oster-Stutenpreis über 1.600 Meter gab es einen überlegenen Erfolg von Günter Merkels Rock my Heart. Der Besitzer aus Iffezheim war nach dem Rennen überglücklich, denn seine Lady hatte sich unter Alexander Pietsch zur erstaunlichen Quote von 75:10 souverän von den Außenseiterinnen Eleona und Best in Show sowie Molly Amour abgesetzt. Die Viererwette bezahlte 218.961:10 Euro.

„Ich bin dem Besitzer sehr dankbar, dass er trotz zweier schwächerer Leistungen im Vorjahr nie das Vertrauen verloren hat. Vielleicht steuern wir nun ein ähnliches Rennen in Hannover an“, versicherte Trainer Waldemar Hickst.

Normalerweise fotografiert Marc Rühl das Geschehen auf den Galopprennbahnen. Doch diesmal stand er als Besitzer mit seinem Stall Gaulshütte im Mittelpunkt, denn der Schimmel Shoshoni (Koen Clijmans) zeigte im Sauren Dachfonds Grand Prix-Aufgalopp über 2.100 Meter die Glanzleistung seiner bisherigen Karriere. Denn nach frühem Vorstoß wehrte der 227:10-Riesenaußenseiter auch die enorm starke Schlussattacke des stark gewetteten Salon Soldier ab, der noch knapp an Ocean Park vorbeikam, der die Dreierwette auf stattliche 55.969:10 Euro katapultierte.

„Wir hatten Shoshoni so eine Leistung zugetraut, denn er stand hier günstiger im Gewicht als in einem ähnlichen Rennen im Vorjahr“, erklärte Marc Rühl. Sein Crack war im Finish dem viertplatzierten Technokrat sehr ins Gehege gekommen, doch beließ es die Rennleitung bei einer Überprüfung.

Mit einem packenden Zweikampf über die gesamte Zielgerade hinweg klang die erste 10.000 Euro-Prüfung für Dreijährige aus, als sich der von Ferdinand Leve in Warendorf trainierte Ideal (Lennart Hammer-Hansen) ganz zuletzt knapp gegen den Favoriten Quixote behauptete. „Wir hatten eine optimale Lage, Ideal hat toll gekämpft. Er ist ein Pferd für bessere Rennen“, verriet der Jockey. Der drittplatzierte North Point folgte schon deutlicher zurück.

Auch im anderen Dreijährigen-Rennen entwickelte sich ein faszinierender Fight, denn Stall Hornoldendorfs Silvano-Sohn Lucky Speed (32:10, Filip Minarik) wehrte mit großer Energie die lange versprechend gehende Quaduna ab. „Das ist ein besseres Pferd. Er hat Nennungen für viele große Rennen. Wir werden erst schauen, wie er alles verkraftet hat, und dann weiterplanen“, kommentierte Siegtrainer Peter Schiergen.

Die Form von Trainer Ferdinand Leve ist weiterhin ausgezeichnet, denn mit dem Ittlinger Lucarelli (40:10, Lennart Hammer-Hansen) landete der Warendorfer Coach ebenso wie sein Stalljockey im Ausgleich III leicht vor Next Dancer und Scudetta schon den zweiten Tagessieg.

Im Preis des 1.FC Köln wurde ebenfalls die Viererwette ausgespielt. Auf die Reihenfolge Cool Arrogance (43:10, Filip Minarik), Bondola, Imondo, Aunt Ger gab es 11.738:10 Euro.

Bei der Saisonpremiere in Saarbrücken sicherte sich in überzeugender Manier der 85:10-Außenseiter Baitsileir (Maxim Pecheur) den mit 8.000 Euro dotierten Lotto-Preis (Ausgleich III, 1.900 m) vor Kronerbe und Dragoslav und sorgte damit gleichzeitig für den 1.700 Erfolg seines Betreuers Christian von der Recke.

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