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Imponierender Sieg des Ittlingers in Frankfurt

Leofilo verhindert den „Hurrikan“

Frankfurt/Main 7. April 2013

Die Zeit der Qualifikation für das Derby hat spätestens an diesem Sonntag begonnen. Auch bei der Saisonpremiere in Frankfurt präsentierten sich bei Top-Besuch und strahlendem Sonnenschein vielversprechende Dreijährige. Eigentlich hatte man im einleitenden 2.000 Meter-Rennen in erster Linie mit Empire Hurricane gerechnet, der schon 2012 als Zweijähriger vielversprechende Leistungen geboten hatte.

Nach einem störungsfreien Rennverlauf an zweiter Position hinter dem sich früh nach vorne pullenden Debütanten Bermuda Reef konnte der 16:10-Favorit allerdings die tolle Attacke des Debütanten Leofilo (Koen Clijmans) nicht kontern. Mit gewaltigem Speed stürmte Leofilo in den Farben des Gestüts Ittlingen an dem Konkurrenten vorbei zu einem überzeugenden und richtungsweisenden Sieg.

„Ich bin mir nicht ganz sicher, ob er der größte Steher ist, aber dass er einiges kann, wussten wir. Genannt ist er allerdings nur den Derbys in Österreich und der Schweiz. Eventuell geht er nun nach Frankreich“, kommentierte Trainer Waldemar Hickst. Empire Hurricane lief gut, aber weiterhin muss er auf einen Sieg warten. „Es hat noch nicht gereicht, aber er ist unverändert ein sehr gutes Pferd“, signalisierte sein Reiter Jozef Bojko. Der Neuling Bermuda Reef ging unterwegs stark gegen die Hand und musste mit Rang drei vorlieb nehmen.

Eine Vorstellung der ganz besonderen Art gab auch Gestüt Bonas Salut (16:10-Favorit) in einem 2.000 Meter-Altersgewichtsrennen. Sein Reiter Dennis Schiergen brauchte auf dem Lomitas-Sohn, der sicher bald wieder in besserer Kategorie antreten wird, keinen Finger zu rühren, um Savannah Blue und Mano Diao mit acht Längen Vorteil hinter sich zu lassen. Dieser verausgabte sich an der Spitze und kam früh nicht mehr weiter. „Das war eine gute Vorstellung von Salut. Sein Rennen in Köln war ausgefallen. Mal schauen, wo der Besitzer nun starten möchte“, erklärte Trainer Peter Schiergen.

Das Vertrauen in die dreijährige Fährhoferin Patuca war gewaltig: 14:10 notierte die Debütantin in einer 1.300 Meter-Prüfung am Toto. Doch schon am Start ließ sie alle Chancen, denn am Start klappte die Wöhler-Lady deutlich nach und schaffte es daher nur noch auf Rang drei. Vorne bekam die schon in besseren Aufgaben nach vorne gelaufene Legenda aurea (30:10, zweiter Tagessieg für Dennis Schiergen und seinen Vater Peter) die Außenseiterin La Best noch bequem in den Griff. „Sie hat Nennungen für bessere Aufgaben. Wir haben natürlich auch vom Pech der Gegnerin profitiert“, kommentierte Siegcoach Peter Schiergen. Sein Sohn Dennis war besonders stolz, den Dress des Dubai World Cup-Siegers Animal Kingdom (vom Team Valor) tragen zu dürfen.

Im 1.300 Meter-Ausgleich III krönte der ausgesprochen treue Kronerbe (41:10, Maxim Pecheur) aus dem Vordertreffen seine großartige Form und scheint auch nach sechs Vorjahrestreffern nicht am Ende seiner Möglichkeiten. „Solch ein Pferd hat sicher jeder gerne“, meinte sein Betreuer Karl Demme, der in Frankfurt seine Pferde vorbereitet. Tasmeem und Carlos Moheba sowie der lange führende World’s Danger komplettierten die Viererwette, die 12.887:10 Euro bezahlte.

Auch für Champion Roland Dzubasz hatte es sich gelohnt, ein Pferd nach Frankfurt geschickt zu haben, denn der 41:10-Favorit Balinus (zweiter Punkt für Koen Clijmans) ließ sich ein Meilen-Handicap nicht nehmen.

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