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Super-Qualität im Dr. Busch-Memorial

Treffen der Stars in Krefeld

München 18. April 2013

Es ist ein Rennen mit langer Tradition und großer Bedeutung: Der Große Ehrmann-Cup - Dr. Busch-Memorial (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.700 m) am Sonntag in Krefeld. Die Prüfung war auch 2012 ein echter Hochkaräter – der Sieger Amaron war später Gruppe I-Gewinner, der zweite Energizer siegte in Royal Ascot. Vierter wurde mit Pastorius nach sehr unglücklichem Rennverlauf der spätere Derbysieger. Und auch der Siebte Girolamo war als Dritter im Blauen Band eine der Jahrgangsgrößen.

Bei der Neuauflage sind zwar nur sieben Kandidaten am Start (8. Rennen um 17:30 Uhr), aber die Qualität könnte kaum besser sein. Es wird ein Treffen der Stars. Mit Limario (A. Pietsch) und Anatol Artist (A. de Vries) sind die beiden Erstplatzierten aus dem Preis des Winterfavoriten mit von der Partie. Man darf gespannt sein, wie sich beide beim ersten Saisonstart präsentieren.

Andreas Wöhler, mit Top-Dreijährigen in diesem Jahr besonders reich gesegnet, schickt zwei seiner großen Hoffnungen an den Start. Stalljockey Eduardo Pedroza hat sich für den Ritt auf Wake Forest entschieden. Der im Besitz von VFL Wolfsburg-Manager Klaus Allofs und der Stiftung Gestüt Fährhof stehende Hengst imponierte bei seinem Triumph im 200.000 Euro schweren BBAG Auktionsrennen in Baden-Baden. Auch der Graditzer Chopin (mit dem aus Japan zurückgekehrten Andrasch Starke) faszinierte das Publikum bei seinem Maidentreffer in Frankfurt.

Der zweite Auenqueller Global Bang (A. Atzeni) war in Iffezheim als Dritter nicht weit hinter Wake Forest und steht nun etwas günstiger im Gewicht. Sein Halbbruder Global Thrill gewann am Sonntag die Frühjahrs-Meile in Düsseldorf. Der Lokalmatador aus dem Stall von Pastorius-Coach Mario Hofer ist ebenso zu beachten wie der mit Kondition von seinem Kölner Sieg antretende Ideal (L. Hammer-Hansen) aus dem Formstall von Ferdinand Leve. Maurice (T. Hellier) hat es dagegen ziemlich schwer.

Zwei 10.000 Euro-Rennen für Dreijährige ragen aus dem Rahmenprogramm der Karte von insgesamt zehn Rennen (inklusive eines einleitenden Ponyrennens) beim verspäteten Krefelder Saisonstart heraus. Im 2. Rennen um 14 Uhr über 1.700 Meter könnte der von Andreas Löwe vorbereitete Commander Kirk (A. de Vries) schon gewinnen. Allerdings ist auch die von Peter Schiergen trainierte Artemisia (A. Starke) nach zwei Ehrenplätzen siegreif.

Im Pendant über 2.200 Meter (3. Rennen um 14:30 Uhr) scheinen echte Talente zu schlummern. Empoli (A. Starke) und Magaluf (T. Hellier) liefen bereits kürzlich stark, wobei unweit hinter Empoli Saint and Sinner (E. Pedroza) ebenfalls einen guten Eindruck hinterließ. Die Röttgenerin Wild Silva (D. Porcu) ist eine Halbschwester der englischen Gruppesiegerin Wild Coco. Und auch Ay No Digas (A. Pietsch), der ein Engagement verletzungsbedingt ausgelassen hat, wird in seinem Stall günstig beurteilt.

10.000 Euro winken schließlich in der Wettchance des Tages als Garantie-Auszahlung in der Viererwette des 6. Rennens um 16:20 Uhr (Ausgleich IV, 2.050 m).

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