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Top-Sprint mit Ferro Sensation in München

„Silber“ für Holland?

München 26. April 2013

Es war eine der größten Sensationen des vergangenen Turf-Jahres: Als der Holländer Ferro Sensation 2012 die Goldene Peitsche in Baden-Baden gewann, stand die Rennbahn kopf. Am Mittwoch, dem Maifeiertag, gibt der Wallach nicht nur sein Saisondebüt in München-Riem, sondern gleichzeitig auch seinen Einstand für Trainer Daniel Klomp, da sein Vorgänger Jan Pubben bekanntlich die Karriere beendet hat.

Ferro Sensation (A. de Vries) bestreitet die Bethmann Bank - Silberne Peitsche (Gruppe III, 55.000 Euro,1.300 m, 7. Rennen um 17 Uhr), das erste von sechs Grupperennen 2013 auf diesem Kurs. Aber natürlich wird dem Gast hier im neunköpfigen Feld nichts geschenkt. Denn mit Smooth Operator (St. Hofer) ist auch der Vorjahressieger mit von der Partie, der seiner Reiterin den ersten Gruppesieg bescherte. Das Dubai-Gastspiel des Hofer-Schützlings brachte den ein oder anderen Achtungserfolg.
Walero (K. Clijmans) landete damals auf dem Ehrenplatz, doch wäre weicher Boden schon eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Laufen. König Concorde (F. Minarik) ist hier ein alter Bekannter und wie Nordic Truce (D. Schiergen), der die Wintermonate ebenfalls in der Wüste verbrachte, nicht ungefährlich. Gracia Directa (O. Wilson) siegte im Vorjahr sogar in England. Und Lipocco (K. Kerekes) setzte sich in St. Moritz bei den Schnee-Rennen in Szene.

Besonders gespannt sein darf man auf den Engländer Arnold Lane (S. Hitchcott), den Top-Trainer Mick Channon aus England auf die Reise schickt. Sein vierjähriger Hengst gewann gerade ein Altersgewichtsrennen in Thirsk, überzeugte aber auch in hochdotierten Handicaps in Dubai und war 2012 Dritter in einer Gruppe II-Prüfung in Newmarket. Da dürfte er sogar als Favorit hier antreten. Die Französin Elenya (J. Victoire) startet zum ersten Mal auf Gruppe-Level, gefällt aber durch ihre beständig guten Leistungen.

Viel Geld winkt wieder in den Dreijährigen-Rennen, die beide mit jeweils 10.000 Euro ausgestattet sind. Im 4. Rennen um 15:20 Uhr über 1.600 Meter könnte die von Wolfgang Figge vorbereitete Ammerländerin Arizona Desert (F. Minarik) gleich eine entscheidende Rolle spielen. Auch Lord of Leitrim (A. de Vries) und Jumping Jack (St. Hofer) sind brandgefährlich. Und Action Please (T. Bitala) trifft es leichter an als in den Auktionsrennen.

Über 2.000 Meter (6. Rennen um 16:20 Uhr) sollte ebenfalls ein Ammerländer weit vorne landen: Bermuda Reef (F. Minarik)dürfte seinen Einstand schon deutlich überbieten. Trainer Peter Schiergen agiert bekanntlich in erstklassiger Form. Zwei Ausgleiche III komplettieren die Feiertagskarte mit insgesamt neun Prüfungen.

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