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Arnold Lane wird seiner Favoritenstellung gerecht

Britischer Sieg in München

München 1. Mai 2013

Wo bleibt der Favorit? Diese Frage werden sich viele gestellt haben, als Münchens erstes diesjähriges Großereignis in die entscheidende Phase trat. Vom Engländer Arnold Lane war nämlich zunächst noch nicht allzu viel zu merken. Fast schien es, als könne die Bethmann Bank – Silberne Peitsche entgegen aller Prognosen doch im Lande behalten werden. Im mit 55.000 Euro dotieren Gruppe-III-Flieger-Test über 1.300 Meter standen die Zeichen nämlich ziemlich lange günstig für die Außenseiterin Gracia Directa. Aber dann kam er doch noch, der vierjährige Arnold Lane, und drehte die Angelegenheit schnell und ohne viel Federlesens in seine Richtung.


Am Ende hatte der Schützling von Mick Channon sogar noch zwei Längen Vorteil erlangt. Was die Leistung der lange versprechend im Rennen liegenden Gracia Directa allerdings in keiner Weise schmälern kann. Immerhin hielt sie ja noch Vorjahressieger Smooth Operator in Schach, der zwar gut endete und Dritter wurde, aber zu spät den höheren Gang gefunden hatte.

Der Name Sam Hitchcott mag zuvor eher nur ausgesprochenen England-Experten ein Begriff gewesen sein. Dass er ein sehr tauglicher Jockey ist, war bei seinem Erfolg mit Arnold Lane unschwer zu erkennen. Der erste diesjährige Riemer Gruppe-Sieger hatte bereits im Februar in Meydan eine gute Figur gemacht und Mitte April in Thrisk ein Vorbereitungsrennen mit Blick auf die Riemer Aufgabe am Maifeiertag gewonnen.

Ein Datum übrigens, das vor allem Trainerin Jutta Mayer und ihr Kollege Wolfgang Figge noch länger in guter Erinnerung behalten werden, denn es kamen schließlich jeweils drei Sieger aus ihren Ställen. Für Jutta Mayer hatte die noch wenig geprüfte Faizeh den Anfang gemacht, ehe Devaki und Fly And Win die Serie fortsetzten.

Die Gewinner aus Wolfgang Figges Quartier hießen Precious Fire sowie Atlantic Gale und Night Wish. Wobei Letzterer, der ein Bruder der Superstute Night Magic ist, sich gleich als Debütant durchsetzte und wie auch Atlantic Gale noch eine Nennung im Deutschen Derby besitzt.

Zufriedene Gesichter notierte man am Ende des Tages außerdem bei der Mannschaft des Stalles Salzburg, die sich über ein Doppel mit Precious Fire und Night Wish freute. Zweimal erfolgreich waren zudem Tamara Hofer und Adrie de Vries bei den Reitern.

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