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Quixote im Henkel-Preis der Dreijährigen sofort Listen-Sieger

Treffer für Ex-Fußballer in Düsseldorf

Düsseldorf 1. Mai 2013

Zu den bekannten Namen in der Bundesliga zählt sicher der von Klaus Allofs, der seit einigen Monaten Manager beim VfL Wolfsburg ist und zuvor der Mann war, der bei Werder Bremen die meisten Fäden zog. Heute in Düsseldorf freute er sich ausnahmsweise mal nicht über die Tore seiner Mannschaft, vielmehr war der Hengst Quixote der Grund seiner Feierlaune. Der Fußball-Mann und frühere Nationalspieler ist nämlich seit langem im Turf engagiert und momentan Mitbesitzer des Dreijährigen, der sich mit seinem Erfolg im Henkel-Preis der Dreijährigen für bessere Aufgaben empfahl.


Neben Klaus Allofs ist die Stiftung Gestüt Fährhof der zweite Eigner des Hengstes, an dessen Sieg es im Top-Rennen am Maifeiertag früh keinerlei Zweifel mehr gab, selbst wenn die Schlussattacke von Linngaro kurz für etwas Alarm sorgte. Als Linngaro seinen Theaterdonner entfachte, hatte Andrasch Starke auf Quixote jedoch längst alles eingetütet und zugemacht.

Schon vor genau einem Monat war der Sohn des englischen Ausnahmehengstes Pivotal und der Fährhofer Klassestute Quebrada in Köln als Favorit gestartet, hatte dabei aber eine überraschende Niederlage durch Ideal hinnehmen müssen.

Dass sein Trainer Peter Schiergen ihn dennoch sofort in ein Listenrennen schickte, zeugt schon von großem Vertrauen. Auch wenn das Feld in der mit 20.000 Euro dotierten 1.500-Meter-Listen Prüfung nicht gerade kopfstark war, so handelte es sich bei der Gegnerschaft aber keineswegs um irgendwelche Laufkundschaft.

Sollte Quixote am 20. Mai im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen, für das er noch starberechtigt ist, wirklich gesattelt werden, dürfte er auf seiner Kölner Heimatbahn allerdings auf noch ganz andere Kaliber treffen. Vor allem auf ausgesprochene Meilenspezialisten aus Großbritannien, die in den letzten Jahren das Gruppe-II-Rennen oft genug aus der Domstadt auf die Insel entführen konnten.

Andrasch Starke hatte im Übrigen zuvor bereits mit dem vierjährigen Lord Dubai das beste Handicap des Tages für Besitzerin Nadine Siepmann gewonnen. Ein Doppel gelang ebenso seinem Kollegen André Best mit dem er einst zusammen beim unvergessenen Trainer Bruno Schütz am alten Waldfrieder Stall in Köln gemeinsam in die Lehre gegangen war.

Dass der erste von André Bests Erfolgen mit der dreijährigen Debütantin Kathinka zustande kam, passte sehr gut in die Dramaturgie des Tages. Schließlich gehört die Stute ebenfalls einer Ex-Bundesliga-Größe, und zwar Markus Münch, der obendrein noch als ihr Trainer zeichnet und der jahrelang Stammspieler bei Bayern München war. Hiernach durfte Best mit dem Hengst Mertesacker eigentlich auch nicht verlieren. Dass er mit ihm ebenfalls siegte, passte natürlich obendrein noch bestens zum großen Thema Fußball am Maifeiertag auf dem Grafenberg.

Düsseldorf war bei bestem Mai-Wetter überdies noch Schauplatz zweier Wertungsläufe für die Fegentri Weltmeisterschaft der Herren. Dabei siegte zuerst Freddie Mitchel mit Ilja Borkas Wallach Cool Eagle auf der Flachen, und anschließend auf der Jagdbahn gewann Steven Crawford auf einem immer überlegen gehenden Rebel Dancer, den Trainer Freiherr Christian von der Recke gesattelt hatte.

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