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Ideal demonstriert seine Klasse und lässt die Gegner einfach stehen

Große Kulisse in Hoppegarten

Berlin-Hoppegarten 5. Mai 2013

Von den 14 Kandidaten, die auf eine Distanz von 1.600 Meter gingen, schienen drei das BBAG Auktionsrennen Hoppegarten unter sich ausmachen zu können. Denn im Vorfeld hatten sich alle Prognosen und Analysen nahezu immer lediglich mit den Startern Ideal, Daring Storm und Saratino beschäftigt. Hin und wieder war auch Beau Reve genannt worden, der allerdings meist nur für Platz vier. Doch wurde es im Prinzip nur das Rennen eines Pferdes, das des Areion-Sohnes Ideal.

Von den 14 Kandidaten, die auf eine Distanz von 1.600 Meter gingen, schienen drei das BBAG Auktionsrennen Hoppegarten unter sich ausmachen zu können. Denn im Vorfeld hatten sich alle Prognosen und Analysen nahezu immer lediglich mit den Startern Ideal, Daring Storm und Saratino beschäftigt. Hin und wieder war auch Beau Reve genannt worden, der allerdings meist nur für Platz vier. Doch wurde es im Prinzip nur das Rennen eines Pferdes, das des Areion-Sohnes Ideal.


Mit Richard Havlin im Sattel gestaltete sich sein Auftritt auf der Parkbahn vor den Toren Berlins zu einer einzigen Demonstration. Als der 52.000-Euro-Meilentest in die entscheidende Phase trat, ließ der Hengst seine Gegner förmlich stehen, und schon weit vor dem Ziel gab es an seinem zweiten diesjährigen Erfolg für das westfälische Gestüt Hof Warendorf der Familie Leve keinerlei Zweifel mehr.


Saratino lieferte hinter ihm erwartungsgemäß ein gutes Jahresdebüt und wurde Zweiter. Ebenso erfüllte Beau Reve als Vierter die allgemeinen Erwartungen. Die Überraschung des Rennens war sicher der beachtliche dritte Platz des Fährhofers Bolanos, der zügig endete. Enttäuschend hingegen die gesamte Partie von Daring Storm, der in keiner Phase des Rennens seinen Rhythmus fand und völlig unter Form lief, nachdem im März sein Düsseldorfer Debüterfolg noch so viel Eindruck gemacht hatte.


Der eine Zeitlang wohl etwas unterschätzte Ideal hatte vor kurzem insbesondere mit einem dritten Platz im Krefelder Busch-Memorial bereits bewiesen, dass er aus einem ganz gutem Holz geschnitzt sein muss. Außerdem erfuhr sein Kölner Erfolg von Anfang April über den hocheingeschätzten Quixote unlängst noch eine nachträgliche indirekte Aufwertung.


Möglicherweise sattelt Trainer Ferdinand Leve seinen Schützling demnächst im Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft, der am 23. Juni zur Entscheidung steht. In Hoppegarten geht es dagegen schon deutlich früher weiter. Bereits am 19. Mai stehen im mit 55.000 Euro dotierten Oleander-Rennen dann die Steher groß im Mittelpunkt.


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