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180.000 Euro für Malibu Beach der Höchstpreis

Guter Umsatz bei der BBAG Frühjahrs-Auktion

BBAG 8. Mai 2013

Die BBAG-Frühjahrs-Auktion, diesmal als Auftakt zum Iffezheimer Frühjahrs-Meeting, konnte mit einem soliden und sehr zufriedenstellenden Umsatz aufwarten, vielleicht hat sich auch die neue Terminierung gleich zu Anfang des Meetings als günstig erwiesen. Sicherlich auch sehr interessant ist die Tatsache, dass zahlreiche Pferde mit Nennungen in den großen Auktions-Rennen und einige sogar mit Nennungen während des Frühjahrs-Meetings angeboten wurden sowie im Nachbarland Frankreich prämienberechtigt sind.

Die Zuschlagsrate war gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht, der Medianpreis von 9.612 Euro bedeutet eine Steigerung um fast 12%, während der Durchschnittspreis von 13.207 Euro ein Plus von knapp 50% bedeutet, wobei man zusätzlich bedenken muss, dass im Vorjahr wesentlich mehr Pferde angeboten wurden. Insgesamt wurden bei 68 Pferden im Ring 45 Lots verkauft und erzielten einen Gesamtumsatz von 594.300 Euro. Die BBAG-Geschäftsführerin Carola Ortlieb konstatierte dann auch mehr als zufrieden, dass „man sehr zufrieden sei mit der Auktion, alles sei sehr gut gelaufen und die internationale Klientel, vor allem auch aus Frankreich sowie durch den Sales Topper aus Japan, sei ein sehr positives Indiz“.

Den Spitzenpreis erzielte im sechsstelligen Bereich mit 180.000 Euro die aus Frankreich entsandte, vom Haras de Bernesq angebotene, zweijährige Mastercraftsman-Stute Malibu Beach aus dem ersten Jahrgang ihres Vaters, die bei Henri-Alex Pantall im Training steht. Als Käufer der Halbschwester des 2012 zweijährig zweimal auf Gruppe-Level erfolgreichen Hannouma-Sohnes Grafelli zeichnet die Gruppe IECA, die im Auftrag einer japanischen Besitzergemeinschaft handelte. 43.000 Euro erbrachte die Katalognummer 60 aus dem Angebot der GTM GmbH, die Andi Wyss zugeschlagen wurde.

Der Dubawi-Sohn ist ein Nachkomme der in den Coronation Stakes als Gruppe I-Siegerin bewährten Kris-Stute Balisada aus der Linie der Championstute Inchmurrin in deren direkter und indirekter Nachzucht man auf den Top-Sprinter Inchinor, die Gruppe I-Siegerin Miss Keller sowie den vorjährigen Zukunfts-Rennen-Sieger Ayaar stößt. 38.000 Euro kostete Mirek Rulec die Lotnummer 37, eine vom Stall Vakantie angebotene, zweijährige Rock of Gibraltar-Stute aus einer Tochter der Tattersalls Gold Cup-Gewinnerin Shiva, während HFTB Racing Agent bei 36.000 Euro den Zuschlag für die von LMGW Bloodstock offerierte Lotnummer 70, einen zweijährigen Sinndar-Sohn namens German Navy aus der unmittelbaren Verwandtschaft des aktuellen Top-Meilers Global Thrill, erhielt.

Bei 34.000 Euro fiel der Hammer für Nummer 44 zugunsten von Alexandra Renz, die die von Horse Interim und Andi Wyss angebotene zweijährige Shirocco-Tochter aus einer Bahri-Dreiviertelschwester-im-Blut zu der zweijährigen Listen-Siegerin River Cara erwarb.

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