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Starke/Schiergen siegen mit Nymphea in Baden

Immer wieder das Dream Team

Baden-Baden 8. Mai 2013

Das Team Andrasch Starke/Peter Schiergen befindet sich weiterhin auf der Überholspur. Auch am sonnigen Eröffnungs-Mittwoch des Baden-Badener Frühjahrs-Meetings beherrschte die Top-Mannschaft des hiesigen Turfs vor 5.350 Zuschauern das Hauptereignis. Und das war keine Überraschung.

Denn ihre Hoffnungsträgerin, die vierjährige Stute Nymphea, besaß im Preis der Baden-Badener Hotellerie & Gastronomie (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.200 m) besonders hohe Klasse. Man denke allein an ihren letztjährigen Ehrenplatz im Preis der Diana. Und auch beim allerersten Saisonstart trumpfte die 27:10-Favoritin gleich so richtig auf, wobei ihr Jockey auch wieder alles richtig machte.

Hinter der Außenseiterin Lili Moon beorderte Starke Nymphea gleich an die zweite Position. Und auf diese beiden Ladies spitzte sich die Entscheidung auch ausschließlich zu. Nymphea war bald leicht im Vorteil, doch wehrte sich die Konkurrentin aus München verbissen. Dennoch kam die Favoritin letztlich mehr als sicher hin. „Wir wollten mit ihr zum Saisonauftakt in ein nicht allzuschweres Rennen gehen. Natürlich geht es nun in Grupperennen, vielleicht auch im Ausland, weiter. Aber das entscheidet der Trainer“, verriet Stall Nizza-Besitzer Jürgen Imm, Privatbankier aus Freiburg.

Und Coach Peter Schiergen ergänzte: „Es war ein Aufbaustart für bessere Aufgaben. Vielleicht ist der Gerling-Preis nun eine Option, aber das werden wir in Ruhe entscheiden.“ Lili Moon lief das Rennen ihres Lebens. „Sie konnte ungestört an der Spitze gehen. Da kein anderer das Tempo machen wollte, habe ich das getan“, erzählte ihr Jockey Benjamin Clös.

Zufrieden war auch Dr. Andreas Jacobs, der Besitzer der gut endenden Dritten Path Wind, die nicht immer viel Platz hatte. „Wir wussten vor dem Rennen nicht, wo wir mit der Stute stehen. Das letzte Laufen in Hannover konnte man streichen, denn da passte nicht alles. Nun haben wir Black Type erreicht. Das war eine starke Leistung, denn die Siegerin ist ein Super-Pferd.“
High Heat sah lange noch gefährlicher aus, wurde Vierte vor Adriana und der von weit hinten kommenden Molly Amour. „Adriana ist bombig gelaufen beim ersten Saisonstart. Molly Amour hatte leider ein schlechtes Rennen“, bilanzierte ihr Coach Mirek Rulec. Die Mitfavoritin Laviva kam aus bester Lage nicht weiter. „Sie war nicht weit geschlagen und musste einen Sprung bewältigen“, so ihr Trainer Ferdinand Leve. Die Enttäuschung der Prüfung war die Co-Favoritin Wilddrossel als Drittletzte. „Der Boden war sicher nicht ideal, aber auch der Rennverlauf hat mir nicht gefallen. Wilddrossel war immer eingeklemmt. Und die Distanz war auch zu kurz“, meinte Coach Markus Klug.

„Beim letzten Frühjahrs-Meeting hatte ich nicht so viel Glück, umso schöner, dass es nun so gut begonnen hat“, freute sich der Düsseldorfer Trainer Sascha Smrczek nach dem Auftakterfolg mit Siempre Manduro (71:10, Bayarsaikhan Ganbat) in einer Meilenprüfung. Völlig souverän war der Wallach dem Favoriten Quantos und Juignettes davongeeilt. „Er hatte sich seit dem Debüt weiter gesteigert, aber mit einem Sieg war nicht unbedingt zu rechnen“, gab der Coach später zu.

Im einleitenden Ponyrennen bewies der junge Laurenz Schiergen seine Klasse auf dem Favoriten Montini, der er ganz cool noch an Kokki vorbeibrachte.

Ein absoluter Gewinnertyp ist auch Volker Röhrigs World’s Danger (34:10, D. Porcu), der nach sechs Vorjahrestreffern nun schon den zweiten 2013er-Coup landete. In einem 1.000 Meter-Handicap ging er diesmal nicht von der gewohnten Pole-Position, sondern von zweiter Stelle aus und hielt die Attacke von Diamond Rock sicher aus.

Schon unterwegs in bestechender Haltung marschiert, am Ende locker voraus: Narrika (A. Pietsch, 55:10) aus dem Stall von Waldemar Hickst konterte in einer Meilen-Prüfung für Stuten die starke Schlussattacke von Agent Mimi kontern. „Bei ihrem Debüt im vergangenen Jahr war sie schwer zu regulieren. Wir werden erst einmal kleinere Brötchen backen“, signalisierte der Trainer.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich III, 1.800 m) hielt einmal mehr die grandiose Stallform von Trainer Ferdinand Leve und Jockey Lennart Hammer-Hansen, der mit der Favoritin Love Happens (37:10) ausgesprochen leicht den heranfliegenden Turflöwe, Adolphe Adam und New Fighter in Schach hielt. Die Viererwette bezahlte 11.337:10 Euro. „Wir haben sie in einem Grupperennen in Hamburg genannt, aber vielleicht ist erst einmal ein Listenrennen als Ziel realistischer“, erklärte Leve.

Erst am Sonntag in Köln war Anna Rosa noch gestartet, doch nach klarer Führung war die Stute aus dem kleinen St. Ingberter Stall von Steffen Schwarz am Ende ziemlich eingebrochen. Doch in einem 1.200 Meter-Ausgleich IV stand die 201:10-Riesenaußenseiterin dank eines perfekt eingeteilten Kistenritts von Andre Best (war für Piotr Krowicki eingesprungen) früh als Überraschungssiegerin vor den Storp-Stuten Pantella und Almaviva fest. „Bei ihr hatte sich in Köln ein Eisen gelöst. Sie ist etwas diffizil, hat viel Ehrgeiz“, verriet ihr Betreuer.

In einem 1.800 Meter-Handicap sorgte Capricornus (S. Wandt, 41:10) Start-Ziel für einen Favoritentreffer. Kurios: Die drei Reiterinnen in dieser Prüfung machten das Rennen unter sich aus. Reiterin Sabrina Wandt und Trainer Christian von der Recke machten im finalen Handicap mit Cioccomia (79:10) ein Doppel perfekt. Zwischendurch wurde die nobel gezogene Salve Hibernia (16:10, Alexander Pietsch) ihrer hohen Einschätzung in einer 2.200 Meter-Prüfung gerecht. "Ich hoffe, dass sie sich weiter steigert", sagte Trainer Waldemar Hickst nach seinem zweiten Tagessieg.

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