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Großer Kampf des Schmitt-Galoppers in Dortmund

Primera ist wieder der Erste

Dortmund 9. Mai 2013

Der Düsseldorfer Besitzer Guido Schmitt ist ein echter Glückspilz. Jahr für Jahr landet er mit seinen Pferden Treffer in Serie. Und am Donnerstag freute er sich zunächst über Rang drei seines Combat Zone in der Badener Meile in Iffezheim. Und wenige Minuten später triumphierte sein Primera Vista (dritter Tagessieg für Andre Best) im Großen Preis der Sparkasse Dortmund (Ausgleich I, 15.000 Euro, 1.750 Meter), dem Highlight am Himmelfahrts-Renntag in Wambel.

Unterwegs führte der 29:10-Favorit das Rennen stets an, bekam auf der Geraden jedoch bald Gesellschaft durch Kahoon. Dieser war schon knapp im Vorteil. Aber mit einer erstaunlichen Energieleistung kämpfte sich Primera Vista doch wieder hauchdünn an dem Konkurrenten vorbei. Ever Strong ergatterte Rang drei.

Eine Überraschung gab es in der 10.000 Euro-Prüfung für Dreijährige, denn die Wöhler-Stute Francine (76:10, J. Bojko) überbot ihre Debüt deutlich und hatte mit Zaunkönig und Tech Terz nicht die geringsten Probleme. Enttäuschend nur Fünfter wurde der Favorit Rosentor, der schon schlecht abgesprungen war und nie in die Partie fand. Mit der 15:10-Favoritin Inohla legte das Team Bojko/Wöhler gleich anschließend in einem 2.400 Meter-Rennen nach.

Einen hochklassigen Dreijährigen dürfte man auch mit dem Wittekindshofer Saloon Day (24:10, Andre Best) in einem 2.000 Meter-Rennen gesehen haben. Denn Start-Ziel legte der Schützling von Mario Hofer gegen Stürmer und Andarta immer wieder bequem zu. Der Gewinner hat sogar noch ein Engagement im Derby. Einen absoluten Spaziergang legte die Ittlingerin Anaita (A. Best, 15:10) in einer 1.750 Meter-Prüfung hin.

Nach mehr als beachtlichen Vorjahresformen und einem allerdings schwachen Saisondebüt galt die Sholokhov-Tochter Garina aus dem Stall von Christian Zschache in einer 1.550 Meter-Prüfung für Dreijährige in Magdeburg als heiße 15:10-Chance. Und Start-Ziel behielt sie unter Cesare Tessarin locker die Oberhand gegen Rabea Blue. Auf beiden Bahnen herrschte Massenbesuch.

Der mit 7.200 Euro stattlich dotierte Ausgleich III wanderte an den von Rudi Storp trainierten Carlos Moheba (56:10, S. Brüggemann) , der Indian Lovesong und Olesko hinter sich ließ.

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