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Festliche Ehrung der Titelträger der Saison 2012

Champions Day in Baden-Baden

Baden-Baden 12. Mai 2013

Das Ambiente war einzigartig und dem Anlass mehr als angemessen: Die Ehrung der Champions 2012 durch die Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V. wurde am Samstagabend ausgiebig im Casino Baden-Baden im Rahmen eines Gala-Dinners gefeiert. In dieser beeindruckenden Umgebung kamen die Titelträger der vergangenen Saison zu ihren verdienten Ehren – die Moderation übernahm Daniel Delius.

Zunächst zeichnete Susanna Santesson, u.a. Geschäftsführerin des Verbandes Deutscher Amateur-Rennreiter, Olga Laznovska als Top-Amateurreiterin aus. Nach dem Vize-Championaten 2010 und 2011 hatte es diesmal zum Titel gereicht. Paul von Schubert, der Präsident des Amateurverbandes, hielt anschließend die Laudatio auf Dennis Schiergen, die Nummer eins der Amateurreiter und bemerkte scherzhaft, dass dessen Vater Peter Schiergen seine Talente als Reiter glänzend vererbt habe.

Maxim Pecheur war der beste Nachwuchsreiter. „250.000 Euro Gewinnsumme in einem Jahr sind schon ein Wort“, bemerkte sein ehemaliger Arbeitgeber Gerald Geisler in der Ansprache. Christian Peterschmitt, der Champion der Besitzertrainer, wurde von Dr. Ehrhard Liebrecht besonders für seinen Erfolgsschnitt von 30 Prozent Siege/Starts gelobt.

Stephan Buchner, Präsident des Mannheimer Rennvereins, war es vorbehalten, die Titelträger im Hindernissport auszuzeichnen: Bei den Besitzern ehrte er Otto-Werner Seiler, dessen Stall Steintor seit 60 Jahren existiere und der rund 1.600 Rennen gewonnen habe. Elfi Schnakenberg war einmal mehr bei den Hindernistrainern die Nummer eins.

Den Züchtertitel 2012 holte die Stiftung Gestüt Fährhof. Und die Ehrung für Dr. Andreas Jacobs (der im Übrigen neuer Vize-Präsident des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen e.V. ist) durch den amerikanischen Zucht-Papst Bill Oppenheim war sicher eines der Highlights des Abends. Denn er nutzte die Gelegenheit für einen Appell an alle großen Besitzer und Züchter: „Es ist jetzt die Zeit, eine Einheit zu sein, es ist Zeit, zu agieren. Es müssen alle Anstrengungen unternommen werden, um den deutschen Galopprennsport wieder so richtig nach vorne zu bringen.“

Zum sechsten Mal wurde Andrasch Starke in der vergangen Saison Championjockey. Paul von Schubert stellte in seiner Rede noch einmal besonders den King George-Triumph mit Danedream und die anschließende Ehrung durch Queen Elizabeth heraus. Und der Erfolgsjockey erinnerte noch einmal an die Ausnahmestute: „Sie hat mich zu einer besseren Person gemacht.“

Eine Premiere war der Titel dagegen für den Hoppegartener Trainer Roland Dzubasz. „Er hatte mehr Siege als Starter. Und das Championat ist der Ausdruck der guten Arbeit eines ganzen Jahres“, meinte sein Laudator Christian von der Recke.

Die vielleicht launigste Rede hielt Trainer Mario Hofer auf Besitzer-Champion und Pastorius-Besitzer Franz Prinz von Auersperg. „Auch wenn täglich immer neue Angebote für Pastorius kamen, hat er alle abgelehnt. Das zeigt seine große Passion.“ Auersperg selbst berichtete, dass sein Hengst, das aktuell beste deutsche Rennpferd, bestens in Singapur angekommen sei, wo er seinen nächsten Start in einer Woche absolvieren wird. „Mir ist wichtig, dass die Top-Pferde unserer Zucht erhalten bleiben.“ Für diese Worte erhielt er viel Beifall.

Schließlich ehrte Jan Antony Vogel, das neue Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Direktoriums, den Galopper des Jahres 2012, die Weltklasse-Stute Danedream. „Ihre Story vom Beginn bis zum Schlusskapitel war drehbuchreif, ein Märchen mit realen Fakten. Ihre Pferde-Vita ist unvergleichlich. Sie hat Unbezahlbares für das Image des deutschen Galopprennsports geleistet.“

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