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Lukrative Handicaps in Saarbrücken

Wöhler-Trümpfe im Berlin-Marathon

Berlin-Hoppegarten 16. Mai 2013

Am vergangenen Sonntag lieferten sich mit Novellist und Waldpark zwei Pferde aus dem mächtigen Stall von Andreas Wöhler ein erbittertes Duell in Baden-Baden. Und auch am Pfingstsonntag in Berlin-Hoppegarten könnte es in einem Top-Event eine Auseinandersetzung seiner Cracks geben: Denn im 42. Oleander-Rennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 3.200 m, 6. Rennen um 16:50 Uhr), Deutschlands längstem Flachrennen, bietet der Ravensberg-Coach wieder zwei der Favoriten im Zwölferfeld auf.

Earl of Tinsdal (E. Pedroza) war 2011 Zweiter im Derby, später gewann er noch den Gran Premio di Milano (Gruppe I) und gab als Zweiter zu Meandre auch im Großen Preis von Berlin schon seine Visitenkarte in der Hauptstadt ab. Zwar muss der Hengst Höchstgewicht tragen, aber vielleicht ist er ja gerade beim ersten Versuch in einem solchen Marathon in seinem Element.

Dort ist Altano (J. Bojko), u.a. als St. Leger-Sieger in Deutschland und Italien bestens erprobt. Er geht als Titelverteidiger ins Rennen, denn 2012 erkämpfte er sich hier den Sieg gegen den diesmal nicht vertretenen Tres Rock Danon. Dahinter belegten Earlsalsa (nun mit F. Minarik), Lacateno (A. de Vries), der sich in Frankreich zuletzt nicht schlecht verkaufte und Flamingo Fantasy (E. Hardouin) die Plätze drei bis fünf.
Lateran Accord (A. Pietsch) spielte in großen französischen Handicaps noch keine Rolle, während Slowfoot (A. Starke) Dritter zu Altano im Italien-Leger war, daran aber in der Schweiz noch nicht anknüpfen konnte. Leopardin (W. Panov) bot sich in einer kleineren Aufgabe wieder an und steht wohl über Supersonic Flight (D. Porcu).

Der Tscheche Selim (St. Hellyn) kommt aus einem gefährlichen Stall, hat hier aber keine leichte Aufgabe vor sich. Auch die Engländerin Camelopardalis (M. Lane) ist nur Außenseiterin. Sie war erst einmal am Start (Dritte), das dürfte kaum reichen. In diesem Rennen wird auch die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von 15.000 Euro ausgespielt.

Im Rahmenprogramm (insgesamt gibt es acht Rennen) stehen drei Prüfungen für den Derby-Jahrgang an. Das 2. Rennen um 14:30 Uhr über 1.600 Meter ist dabei mit 10.000 Euro das wertvollste. Natürlich werden hier All Imposing (E. Pedroza) und East of Eden (A. Starke) aus großen Quartieren gleich beim Einstand viel Vertrauen finden, auch wenn sie noch keine Nennungen für bessere Prüfungen besitzt.

20.000 Euro stehen über dem Ausgleich II über 2.000 Meter (4. Rennen um 15:40 Uhr). Hier erneuern Belango (A. Pietsch), Attiko (A. de Vries) und I do (B. Clös) ihre Begegnung von dieser Bahn.

Auch im 3. Rennen um 15:05 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) wird die Viererwette mit 15.000 Ezro garantierter Ausschüttung angeboten. Der zuletzt lange führende Balinus (A. Pietsch) und der solide Readyspice (E. Pedroza) sind zwei Bankpferde aus dem Champion-Stall von Roland Dzubasz.

Sieben Galopprennen gehören am Sonntag zur Elf-Rennen-Karte in Saarbrücken, wo man erneut ein Herz für den Basissport hat. Denn in zwei Prüfungen locken weit überdurchschnittliche Rennpreise. Im Ausgleich III über 1.900 Meter (6. Rennen um 16:30 Uhr) treffen gleich drei frische Sieger aufeinander.
Kronerbe (L. Mattes) gewann in seiner Laufbahn zwölf Rennen, zuletzt zweimal hintereinander. Auf der für ihn schon recht weiten Distanz landete er aber im April klar hinter Baitsileir (S. Wandt), der in Magdeburg ein sehr unglückliches Rennen hatte. Donna Sophia (B. Weber) imponierte in Iffezheim beim Start-Ziel-Triumph. Aconoro (P. Krowicki) hatte in Mannheim stolze neun Längen Vorsprung auf die Konkurrenz,

Immerhin noch 8.000 Euro winken im 5. Rennen um 15:55 Uhr (Ausgleich III, 3.000 m). Hier dürfte der aktuelle Neun-Längen-Sieger Art Rock (S. Wandt) Favorit werden, zumal es im Stall von Christian von der Recke glänzend läuft.

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