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Spannendes Finale beim 42. Oleander-Marathon

Altano in Hoppegarten wieder vorne

Berlin-Hoppegarten 19. Mai 2013

Besser kann man die Saison kaum beginnen: Altano, schon Gewinner im 41. Oleander vor 12 Monaten, wird zum „Wiederholungstäter“. Auch die 42. Auflage der mit 55.000 Euro dotierten 3.200 Meter- Langstrecke in Hoppegarten war ihm nicht zu nehmen. Als Jahresdebütant rollte der Schützling von Trainer Andreas Wöhler an der Außenseite nahezu das gesamte Feld auf und gewann am Ende noch knapp gegen den überraschend starken Supersonic Flight sowie den Trainingsgefährten Earl of Tinsdal.

Das Hoppegartener Publikum erlebte bei wahrem Kaiserwetter ein Hauptrennen voller Farbe und Spannung. Nachdem es zunächst länger danach ausgesehen hatte, als könne der anfangs etwas sehr fleißige Earl of Tinsdal beim Erstversuch auf einem derart weiten Weg die Früchte seiner langen Führarbeit auch ernten, wurde es in der Endphase doch noch einmal enorm spannend.

Immer mehr Druck machte vor allem die 385:10-Chance Supersonic Flight, und ganz außen brachte Jozef Bojko den Vorjahressieger Altano von weit hinten zunehmend besser in die Partie. Frau Dr. Ingrid Hornings Siebenjähriger hatte zu guter Letzt auch den längsten Atem und bekam sowohl den Riesenaußenseiter als auch seinen Trainingsgefährten noch knapp, aber dennoch weitgehend sicher in den Griff. Keineswegs allzu weit geschlagen endeten zudem Lucarelli und Leopardin. Länger aussichtsreich wirkte ferner Slowfoot, doch fand er zuletzt den notwendigen höheren Gang nicht mehr. Alle anderen waren dahinter völlig chancenlos und weit geschlagen.

Zwar ging der erste Tagessieg durch den dreijährigen Truly Perfect noch an das Düsseldorfer Quartier von Trainer Ralf Rohne. Unmittelbar danach erwiesen sich allerdings die Hoppegartener Ställe eine ganze Zeitlang als beinahe unüberwindbare Hausmacht. Erst gewann Uwe Stechs Schützling Reality, ehe dann Readyspice und Belango für Roland Dzubasz punkteten. Später machte Jackobo auch für Uwe Stech noch ein Doppel perfekt.

Als zweifacher Sieger fuhr darüber hinaus Trainer Andreas Wöhler zurück nach Ravensberg , denn vor Altanos Erfolg hatte er bereits die Debütantin Arletta gleich siegfertig vorgestellt. Und da Arlettas Jockey Eduardo Pedroza vorher schon auf Readyspice gesessen hatte und am Ende des Tages einen weiteren Erfolg mit Amondo verbuchte, gab es für ihn zum Schluss noch viele Extra-Gratulationen für eine vollendete Triplette.
Steher auch in Saarbrücken im Fokus

Wie in Hoppegarten ging es am Pfingstsonntag zudem in Saarbrücken in einem der guten Handicaps über einen sehr weiten Weg. Hana Mouchova schaffte es auf Horst Rudolphs Besito im über 3.000 Meter führenden Preis der Sparkasse Saarbrücken freilich deutlich früher, die Weichen auf Sieg zu stellen, als dies Jozef Bojko auf Altano in Hoppegarten gelungen war.

Das Team Mouchova –Rudolph gewann an diesem leider sehr regnerischen Güdinger Renntag später noch mit Pumpgun, während das bestdotierte aller Handicaps eine sichere Beute des Iffezheimer Formpferdes Donna Sophia wurde. Berit Weber konnte die von ihrem Vater Manfred Weber trainierte Stute dabei jederzeit bequem in Front halten, sodass selbst ein Bahnspezialist wie Kronerbe es bei einem Angriffsversuch belassen musste, womit gleichzeitig sein Versuch, den Vorjahressieg zu wiederholen, frühzeitig gescheitert war.

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