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Sprinter in Krefeld – Meiler in Hassloch

Gelingt die Operation?

Krefeld 23. Mai 2013

Der Krefelder Trainer Mario Hofer ist ein großer Musik-Fan. Die Nachkommen der Stute Salzgitter benennt er nach seinen Lieblingssongs. Einer davon ist Smooth Operator von Sade. Und dieser so titulierte Wallach zählt seit vielen Jahren zur Elite der hiesigen Kurzstrecken-Pferde. Am Sonntag ist er unter Trainertochter Steffi Hofer der Favorit im Hauptereignis des Renntages auf seiner Krefelder Heimatbahn.

Im Großen Jubiläums-Preis der Sparkasse Krefeld - Sprint-Cup (Listenrennen, 20.000 Euro, 1.300 m, 6. Rennen um 17:05 Uhr) bringt der Siebenjährige die besten Empfehlungen im Siebenerfeld mit. Zuletzt reichte es in Baden-Baden in einer ähnlichen Prüfung zum Ehrenplatz hinter dem Trainingsgefährten Kolonel, der hier aber nicht mit von der Partie ist. Die nun hundert Meter längere Strecke könnte für den im Winter schon in Dubai engagierten Crack, der bei einer Gewinnsumme von 411.740 Euro steht, ideal sein.

Seine Gegner sind natürlich Ferro Sensation (J. Bojko), der Goldene Peitsche-Held von 2012, der aber in dem erwähnten Badener Rennen völlig blass blieb, und König Concorde (W. Panov), der in der Silbernen Peitsche in München nicht weit hinter Smooth Operator landete. Charles Darwin (St. Hellyn) lief in Baden als Vierter das beste Rennen seiner bisherigen Karriere.

Das Fragezeichen der Prüfung ist Soprana (M. Suerland), die sich mit einem Erfolg im Halleschen Auktionsrennen in die Winterpause verabschiedete, nun aber gegen starke Gegner auf eine kürzere Strecke wechselt.

Im Rahmenprogramm (insgesamt gibt es neun Rennen, inklusive eines Ponyrennens am Anfang) steht Maurice (B. Gambat) nach Starts in teilweise sehr anspruchsvollen Prüfungen in einem Maidenrennen über 1.400 Meter (2. Rennen um 14:35 Uhr) vor einer verlockenden Aufgabe. Offener ist die Angelegenheit im 3. Rennen um 15:05 Uhr (10.000 Euro, 1.700 m). Die Schlenderhanerin Aspidistra (R. Piechulek) sollte auf Anhieb gewinnen können, aber Patuca (J. Bojko) und Palace Secret (M. Suerland) bringen gute Platzierungen mit. „In Köln war ihr die Strecke etwas zu kurz, nun sollte es günstiger für sie sein“, erklärt Trainer Andreas Löwe über die Höny-Hoferin.

Auch die Hindernisfans kommen auf ihre Kosten, denn das abschließende 9. Rennen um 18:45 Uhr ist ein Jagdrennen über 3.800 Meter. Mariquita (V. Korytar) sollte nach dem Zweibrücker Triumph auch hier weit vorne sein.

Die Wettchance des Tages ist das 4. Rennen um 15:40 Uhr – 10.000 Euro sind in diesem Ausgleich IV über 1.700 Meter in der Viererwette ausgelobt. In einem kniffligen 12er-Feld sind der Belgier Pearl Storm (C. Dehens) trotz der äußeren Startnummer und die zum Sieg stehende Impression (P. Krowicki) mögliche Bankpferde.

Sechs Galopp-, zwei Trabrennen und eine Prüfung des Junior-Cups bilden das Programm beim einzigen Renntag der Saison am Sonntag in Hassloch. Auf der fairsten Bahn im Südwesten mit einer besonders langen Zielgeraden ragt die Hasslocher Meile (Ausgleich III, 1.600 m, 5. Rennen um 16 Uhr) aus dem Angebot heraus. Hier könnte Pancho Villas (H. Mouchova) nach seinem überzeugenden Iffezheimer Erfolg gleich einen weiteren Treffer nachlegen. Freuen würde sich seine 16-köpfige Besitzergemeinschaft des Stalles Amtsschimmel, die aus Politikern der Region um Baden-Baden besteht.

Aber auch die in einem großen Feld gut gelaufene Rosennähe (S. Wandt) und der Ex-Seriensieger Kronerbe (L. Mattes), der in seiner Karriere schon stolze zwölf Rennen gewann, bleibt gefährlich.

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