Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Nevada und Kitco in Mülheim zu kurzen Quoten

Zwei heiße Favoriten lösen hohe Erwartungen ein

Mülheim/Ruhr 25. Mai 2013

Als 13:10-Favoritin war die Brümmerhoferin Nevada schon in der ersten Programhälfte auf die Reise gegangen und hatte unter Filip Minarik mühelos alle Erwartungen erfüllen können. Mag zwar sein, dass ihr Sieg zunächst einmal nicht überbewertet werden muss. Allerdings würde es auch keineswegs überraschen, wenn Paul Harleys Schützling im Laufe des Jahres wieder zur Spitzenklasse aufschließen könnte. Immerhin war die Stute 2011 ja bereits Vierte im Preis der Winterkönigin gewesen und hatte das gesamte letzte Jahr keinen einzigen Start bestritten. Ein neuer Anfang ist jetzt zumindest erst einmal gemacht.

Als 13:10-Favoritin war die Brümmerhoferin Nevada schon in der ersten Programhälfte auf die Reise gegangen und hatte unter Filip Minarik mühelos alle Erwartungen erfüllen können. Mag zwar sein, dass ihr Sieg zunächst einmal nicht überbewertet werden muss. Allerdings würde es auch keineswegs überraschen, wenn Paul Harleys Schützling im Laufe des Jahres wieder zur Spitzenklasse aufschließen könnte. Immerhin war die Stute 2011 ja bereits Vierte im Preis der Winterkönigin gewesen und hatte das gesamte letzte Jahr keinen einzigen Start bestritten. Ein neuer Anfang ist jetzt zumindest erst einmal gemacht.

Dass einer auf jeden Fall noch Luft nach oben hat, war beim vierjährigen Kitco des German Racing Clubs kaum zu übersehen. Der von Trainer Axel Kleinkorres beim vierten Start bereits zum zweiten Erfolg geführte Hengst hatte sogar als 12:10 Chance eines der besseren Handicaps auf der Mülheimer Karte in Angriff genommenund bescherte seinem französischen Jockey Eddy Hardouin dabei zugleich einen ersten Sieg hierzulande.

Angesichts des recht wechselhaften Wettersfand sich eine durchaus ansehnliche Schar an Besuchern am Raffelberg ein. Davon hatten viele fragloseinen Erfolg des dreijährigen Commander Kirk nahezu fest eingeplant. Aber es kam anders. Der zu den vorläufigen Derby-Kandidaten zählende Hengst ging zwar eingangs der Geraden erwartungsgemäß in Front, wusste die Führung allerdings nie entscheidend auszubauen und musste sich zu guter Letzt lediglich mit Platz drei begnügen. Sowohl die stets gut mitgehende Bella Duchessa als auch der zuletzt stark aufkommende Sieger Blue Wave zogen noch glatt vorbei.

Wäre Belle Wave nicht schon Wallach, hätte sich der von
Alexander Pietsch gerittene Hickst-Schützling heute möglicherweise sogar für Hamburg mit ins Gespräch gebracht. Der Renntag hatte im Übrigen mit einem Heimsieg begonnen. Die von Bruce Hellier am Raffelberg vorbereitete Variety Show holte sich mit Jozef Bojko im Sattel nämlich das einleitende Flieger-Handicap.

Besonders gut drauf waren vor allem aber die Pflegebefohlenen von Trainer Sascha Smrczek. Erst schickte seine Dreijährige Trigger Twist die favorisierte Glenbook auf die Verliererstraße, ehe Siempre Manduro unter Bayarsaikhan Ganbat seiner ein Jahr jüngeren Trainingsgefährtin auf Ausgleich-III-Level um nichts nachstand.

Zum Finale demonstrierte der unlängst erst aus Katar zurückgekommene Marvin Suerland noch, dass er das Reiten dort auf keinen Fall verlernt hat. Den recht eigenwilligen Ticoz aus Michael Trybuhls Kölner Stall hielt er jedenfalls glänzend bei Laune, sodass der unangefochten nach Hause stiefelte.

Doch keineswegs nur Marvin Suerland wird in den nächsten Wochen und Monaten die deutsche Jockey-Szene sicher gut beleben können. Vielmehr gab es am Raffelberg außerdemnoch ein Wiedersehen mit Andreas Helfenbein, der ebenfalls aus fernen Landen zurückgekehrt ist und jetzt eine Zeitlang wieder für die deutschen Besitzer und Trainer bereitsteht.

Champions League

Weitere News

  • Listenrennen aus Köln wird am Tag der Gestüte in Hannover neu angesetzt

    Erfreuliche Nachricht für alle Aktiven!

    Hannover 21.10.2018

    Höchsterfreuliche Nachricht für alle Aktiven: Das am vergangenen Sonntag in Köln wegen eines Fehlstarts annullierte Listenrennen (25.000 Euro, 1.400 m) wird mit unveränderter Ausschreibung am Sonntag, 28. Oktober auf der Galopprennbahn in Hannover neu angesetzt! Zu verdanken ist die Wiederholung der Top-Prüfung einer gemeinsamen Initiative des Kölner Renn-Vereins, des Hannoverschen Rennvereins und der Besitzervereinigung für Vollblutzucht und Rennen e.V.

  • 2,5 Mio. Euro Gesamtumsatz bei der Oktober-Auktion in Iffezheim

    Viele internationale Käufer sorgen für eine starke Verkaufsrate

    Baden-Baden-Iffezheim 20.10.2018

    Das Sales & Racing Festival in Baden-Baden-Iffezheim begann am Donnerstag mit einem von zahlreichen nationalen und internationalen Gästen besuchten Oktober-Fest in der Freilufthalle der BBAG. Der Auftakt am Freitag zur diesjährigen Oktober-Auktion der BBAG im Rahmen des Sales & Racing Festivals fiel zufriedenstellend aus.

  • Im reifen Alter wird der Lokalmatador zum Langstrecken-Sieger

    Cash the Cheque macht seinem Namen alle Ehre

    Dresden 20.10.2018

    Es war die Entdeckung eines neuen Langstrecken-Talents: Cash the Cheque, immerhin schon siebenjähriger Wallach aus dem Stall von Stefan Richter, war in seiner bisherigen Karriere noch nie auf einer weiteren Distanz als 2.200 Meter angetreten. Doch im Hauptrennen der Veranstaltung in Dresden bewies der 73:10-Außenseiter, dass er auch jede Menge Ausdauer hat.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm