Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Gehen die Guineas an den Frankreich-Magier?

Pantall-Power durch Beatrice?

Düsseldorf 29. Mai 2013

Vor wenigen Wochen schlug der französische Trainer Henri-Alex Pantall wieder zu: Im Mehl-Mülhens-Rennen in Köln schnappte er sich mit dem zuvor kaum empfohlenen Peace At Last den Hengste-Klassiker. Und am Sonntag möchte der „Magier“ in Düsseldorf auch das Pendant für die Stuten an sich bringen – die RaceBets.com – 93. German 1000 Guineas (Gruppe II, 125.000 Euro, 1.600 m, 8. Rennen um 17:25 Uhr).

Dazu schickt er wieder Alexander Pereiras Beatrice (A. Roussel) nach Deutschland, die in einer dramatischen Kampfpartie zuletzt das Karin Baronin von Ullmann-Memorial, und damit die wichtigste Vorbereitungsprüfung, an sich brachte. Lange sah damals die von Andreas Löwe, einem Spezialisten für große Stuten-Examen, vorbereitete Red Lips (D. Porcu) wie die Gewinnerin aus, musste aber hauchdünn den Kürzeren ziehen. Nun kommt es abermals zum Duell dieser beiden Ladies. „Red Lips hat zuletzt etwas unglücklich verloren. Wir wissen natürlich noch nicht, ob sie tiefen Boden kann, aber die Bahn in Düsseldorf liegt ihr. Auch unsere andere Starterin Ratana (A. Pietsch) ist gut drauf, hat schön gewonnen. Solch ein Rennen gibt es nur einmal, da muss man es auch versuchen“, signalisiert Trainer Andreas Löwe, der den Klassiker schon viermal gewann.

Dritte zu Beatrice und Red Lips wurde in Köln die Haus Ittlingerin Calyxa (L. Hammer-Hansen), die zuvor mit gewaltigem Endspurt ein Listenrennen in Düsseldorf gewonnen hatte, also schon mit der Bahn bestens vertraut ist.

Allerdings ist es auch gut möglich, dass der Sieg wie schon im Vorjahr wieder nach England geht. Denn Melbourne Memories (A. Kirby) war Siebte in der französischen Poule, und Senafe (N. Callan) überzeugte als Zweite in einer Listen-Prüfung in York. Aber auch im weiteren Feld schlummern Hoffnungen, und Überraschungen hat es in der Geschichte der Guineas schon oft gegeben. Peter Schiergens Hoffnungen zählen zu den Außenseiterinnen: „Legenda aurea (F. Minarik) war beim letzten Mal zu früh in Position, soll nun mehr aus der Reserve geritten werden. Diaccia (A. Strake) hat in gutem Stil gewonnen und muss jetzt einen Sprung bewältigen“, erklärt ihr Betreuer.

Bestes Rennen im Rahmenprogramm (insgesamt gibt es neun Prüfungen) ist ein 20.000 Euro-Ausgleich II über 1.400 Meter (4. Rennen um 15:10 Uhr). Hier bekommt es der Badener Sieger Tembo (W. Panov) unter anderem mit dem hier erfolgreichen, enorm zuverlässigen Leoderprofi (J. Bojko) zu tun. Aber auch Captain Noble (A. de Vries) darf man noch nicht abschreiben, denn er „war an der Startstelle sehr nervös“, berichtete seine Besitzerin Lorna de Vries nach der schwächeren Vorstellung in Iffezheim.

Mit 10.000 Euro ebenfalls stattlich dotiert ist ein Maidenrennen über 2.200 Meter für dreijährige Stuten (2. Rennen um 14:10 Uhr). Neckara (E. Pedroza), die lange für ein Gruppe I-Rennen in Italien genannt war, und Guajara (A. Starke) zählen hier zu den Favoritinnen.

Die Wettchance des Tages ist das 5. Rennen um 15:45 Uhr (Ausgleich IV, 2.200 m). Die Badener Siegerin Sugar Babe (F. Minarik) bietet sich als Bankpferd in der mit 10.000 Euro ausgestatteten Viererwette an.

Weitere News

  • Erster Renntag in Wambel im neuen Jahr

    Dortmund 18.01.2017

    Am kommenden Samstag beginnt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit einigen Neuerungen die Galoppsaison 2017. Acht Rennen stehen auf dem Programm, erster Start ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Das gastronomische Angebot ist weiter verbessert und der Dortmunder Rennverein bietet auch eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro.

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

  • Beim Saisonaufgalopp 2017 empfiehlt sich der Leger-Zweite für St. Moritz

    Bei Tellina alles im Plan

    Neuss 07.01.2017

    Man war gespannt, wie sich der Wallach Tellina aus der Affäre ziehen würde, auf dieser für ihn so ungewöhnlich kurzen Distanz im Preis der Neusser Trainingszentrale, als der vorjährige Leger-Zweite nur 1.500 Meter zu bewältigen hatte. Er machte es tatsächlich tadellos; am Ende beherrschte der Silvano-Sohn unter Jozef Bojko die Konkurrenz, wie er wollte Alles blieb damit genau in dem Plan, den sich Trainer Andreas Wöhler für den Achtjährigen der Stiftung Gestüt Fährhof mit Blick auf einen beabsichtigten Start von Tellina im Großen Preis von St. Moritz ausgedacht hatte.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm