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Quilita und Swordhalf die Favoritinnen in Berlin

Generalprobe für den Klassiker

Berlin-Hoppegarten 6. Juni 2013

Erst Anfang August steigt in Düsseldorf das Stuten-Derby, doch bereits an diesem Sonntag wirft der Klassiker seine Schatten voraus. Denn auf der Galopprennbahn in Berlin-Hoppegarten steigt die bedeutendste Vorprüfung: Und das Diana-Trial (Gruppe II, 70.000 Euro, 2.000 m, 6. Rennen um 16:40 Uhr) hat eine vorzügliche Besetzung mit zehn Ladies gefunden. Hier sind übrigens 10.000 Euro Auszahlung in der Dreierwette garantiert.

Favoritin könnte die Fährhoferin Quilita (A. Starke) werden, die zuletzt in einem Listenrennen in Baden-Baden kurz wie die Siegerin aussah, nach einem aufwändigen Rennverlauf in verschiedenen Spuren aber mit dem Ehrenplatz hinter Daksha (nun mit J. Victoire) vorlieb nehmen musste. Die nahe Verwandte des Ausnahmegaloppers Quijano verdient hier einen deutlichen Hinweis und kann den Spieß nun umdrehen.

Nicht weit hinter ihr landete damals Giulietta (A. Pietsch), die bei etwas schonenderem Rennen ebenfalls noch dichter dran gewesen wäre, damals versuchte es ihr Reiter von der Spitze aus extrem weit an der Außenseite, wo die Lady sehr lange stand hielt.

Nach Vorjahresform spricht viel für die Wittekindshoferin Swordhalf (E. Pedroza), die sich mit dem Preis der Winterkönigin (u.a. vor Oriental Lady, nun mit M. Demuro) die Prestige-Prüfung für die zweijährigen Stuten 2012 sicherte. Allerdings startet sie zum ersten Mal in dieser Saison. Ihr Quartier stellte noch am vergangenen Sonntag die Gewinnerin in den 1.000 Guineas.

Sehr viel wert war auch der vierte Rang von Ars nova (A. Atzeni) zuletzt im Ullmann-Memorial in Köln. Sie war sogar vor der späteren klassischen Siegerin Akua’da und auch vor Artemisia (F. Minarik). Da darf man die Münchener Hoffnung ebensowenig auslassen wie Adoya (F. Lefebvre), die sich in Iffezheim auszeichnete. Princess Kaiulani (H. Bentley) imponierte bei ihrem einzigen Start gegen gute Hengste, allerdings liegt das schon länger zurück. Waletta (N. Richter) muss als siegloses Pferd noch zulegen.

Auch das Rahmenprogramm in Berlin kann sich sehen lassen: Im Preis der Jungheinrich Gabelstapler (Listenrennen, 22.000 Euro, 1.000 m, 3. Rennen um 15 Uhr) bekommen es arrivierte Flieger-Größen wie The Call (M. Demuro) mit interessanten Dreijährigen wie Xenophanes (A. Starke) oder Best Regards (F. Minarik) zu tun.

10.000 Euro stehen über einem Sieglosen-Rennen für Dreijährige (2. Rennen um 14:30 Uhr), in dem Iluminati (L. Hammer-Hansen) nun den verdienten ersten Treffer landen sollte. Auch der Ausgleich II über 1.800 Meter (5. Rennen um 16:05 Uhr) hat es mit einer Dotierung von 20.000 Euro in sich. Hier fordert mit Destor (M. Pecheur) ein aufstrebender Dreijähriger aus Hoppegarten u.a. den Klaus Allofs-Galopper Collodi (A. Starke) heraus.

Zweimal wird die Viererwette mit einer Garantie-Auszahlung von jeweils 10.000 Euro ausgespielt. Im 4. Rennen um 15:35 Uhr (Ausgleich IV, 1.600 m) sind die formstarken The Blue Lady (A. Pietsch) und Herreshoff (J. Korbus) bestens gerüstet. Im 7. der insgesamt acht Rennen um 17:15 Uhr (Ausgleich III, 2.200 m) empfehlen wir die aktuell sehr überzeugenden Sieger Inohla (E. Pedroza) und Thunderstruck (A. Pietsch) als Bankpferde.

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