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Russian Tango hält weiter die gute Form

Die Weste bleibt auch in Dresden weiß

Dresden 8. Juni 2013

Als „Schneekönig“ hatte ihn Rennkommentator Hartmut Faust dem Dresdener Publikum vorgestellt. Dass er es jedoch auch ohne Schnee unter den Hufen kann, dafür lieferte der sechsjährige Russian Tango den Beweis auf dem Fuß. Den bwin Sachsen Preis, einer der absoluten Höhepunkte der Saison in der Stadt des Zwingers, gewann Stall Darbovens Fuchs nämlich in sehr schönen Stil. Und es hat den Anschein, dass der Schützling von Andreas Wöhler wieder zu alter Stärke zurückfindet. Auf den weiteren Plätzen landeten im mit 20.000 Euro dotierten Listenrennen über 2.000 Meter die Stuten Lady of Budysin und Wasimah.

Beide endeten äußerst zügig, ohne den 24:10-Favoriten damit jedoch beeindrucken zu können. Womit Russian Tango auch beim vierten diesjährigen Start ungeschlagen bleib und die sprichwörtliche weiße Weste weiter weiß.

Die Bezeichnung „Schneekönig“ hatte sich natürlich auf seine beiden zeitigen diesjährigen Erfolge in St. Moritz bezogen, wo Russian Tango sich nach einem bereits erfolgreichen Aufbaustart auch den Triumph im Großen Preis nicht nehmen ließ.

Unlängst in Köln hatte er zuvor auch noch ein auf dem Papier harmlos erscheinendes kleines Rennen gewonnen gehabt, doch war dieses nahezu so gut besetzt, dass es jederzeit genauso als Listenrennen hätte durchgehen können. Mit u.a. auch Next Vision am Start, der heute erneut mit dabei war, allerdings sehr schnell verschwand, nachdem er noch in guter Haltung die Gerade erreicht hatte.

Bis dahin war die Stute Berlin Berlin fürs Tempo zuständig gewesen. Aber auch sie dann mit ihrem Latein bald am Ende, als Eduardo Pedroza auf Russian Tango zur Tat schritt, um im selben Moment schon mit ihm die Siegerstraße zu betreten.

Hinter den bereits erwähnten Stuten machte sich Theo Danon immerhin noch etwas bemerkbar, doch zwingend gefährlich war er zu guter Letzt auch nicht mehr. Was im Prinzip für alle weiteren Starter genauso gilt.

Für Russian Tango, der das insgesamt schwach verlaufene letzte Jahr längst vergessen gemacht hat, könnte es jetzt in der Hamburg Trophy beim Derby-Meeting auf dem Horner Moor weitergehen. Eine sehr attraktive Nennung besitzt er zudem noch in „Deutschlands höchsdotiertem Listenrennen“ in Hoppegarten, wo es am 21. Juli immerhin um eine Gesamtdotierung von 80.000 Euro geht.

Eduardo Pedroza sicherte sich danach noch einen weiteren Erfolg mit Readyspice, während der Preis der Freiberger Brauerei GmbH als bestes Handicap des Tages durch Wellkanto nach Röttgen und an Jockey Jozef Bojko ging.

An diesen sehr ungewöhnlichen Dresdener Renntag, der im Schatten der die Stadt in vielen Teilen heimsuchenden Flutkatastrophe stand, gehörte auch Wellkantos Trainer Markus Klug mit zu den Doppelsiegern. Bereits zu Beginn des Tages hatte er nämlich die klare Rechnungsfavoritin Savannah Blue erfolgreich gesattelt. Einen „Zweier“ konnte dank Siegen mit Sorea und Komeos ebenso Filip Minarik verbuchen.

Der Renntag wäre allerdings unvollständig wiedergegeben, ohne den dreijährigen Mister Call erwähnt zu haben. Den Lokalmatador aus Claudia Barsigs Stall hatten die Dresdener trotz zwei bereits sehr brauchbarer Vorformen offenbar sträflich unterschätzt. Auf seinen Sieg unter René Piechulek gab es mithin eine völlig unangemessen hohe Quote von 135:10. All jene, die ihm ihr Vertrauen am Toto geschenkt hatten, dürfte das allerdings wenig gestört haben.




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