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Speed-Erfolg im BBAG-Auktionsrennen in München

Schnelle Klarstellung von Daring Storm in Riem

München 9. Juni 2013

Wenn man es genau nimmt, war der Preis des Lotto Bayern, wie das BBAG Auktionsrennen München 2013 in voller Länge firmierte, eigentlich nur ein Rennen von zwei Pferden. Das eine war Beau Reve, das zweite Daring Storm, der spätere Sieger. Lange schien das von Jockey Viktor Schulepov gewählte Offensivprogramm auf Beau Reve genau das richtige Rezept zu sein, um sich den Löwenanteil der 52.000-Euro-Gesamtdotierung sichern zu können.

Wenn man es genau nimmt, war der Preis des Lotto Bayern, wie das BBAG Auktionsrennen München 2013 in voller Länge firmierte, eigentlich nur ein Rennen von zwei Pferden. Das eine war Beau Reve, das zweite Daring Storm, der spätere Sieger. Lange schien das von Jockey Viktor Schulepov gewählte Offensivprogramm auf Beau Reve genau das richtige Rezept zu sein, um sich den Löwenanteil der 52.000-Euro-Gesamtdotierung sichern zu können. Bis Mitte der Geraden schien die sofort und resolut vor dem Feld ausgebaute Führung des Dreijährigen so gut wie nicht in Gefahr. Doch auch 1.400 Meter können am Ende sehr lang werden. Dem kolossalen Speed von Daring Storm wusste der Hengst dann jedenfalls nichts mehr entgegenzusetzen, und der enorm stark endeten Wallach hatte mit Adrie de Vries im Sattel zum Schluss sogar noch sehr leichtes Spiel.

Mit drei Längen fertigte der Big-Shuffle-Wallach den frühzeitigen Taktgeber höchst bequem ab. Für seine Führungsarbeit wurde Beau Reve immerhin mit dem zweiten Geld belohnt. Ansonsten fand sich nämlich im gesamten Feld keiner mehr, der zu ihm aufschließen konnte. Nichtsdestotrotz endete Best Dreaming gut und holte sich damit das dritte Geld vor Action Please, Randwick und Maurice sowie Gershwin, die den Rest aus dem Füllhorn der weiteren Platzgelder einheimsten.

Für den von Jens Hirschberger trainierten Daring Storm brachte der Münchener Sieg zugleich eine schnelle Rehabilitation nach einem unerklärlichen Auftritt im Bremer Auktionsrennen, als der Dreijährige völlig unter Form geblieben war. Dabei hatte ihm ein imponierender Düsseldorfer Debüterfolg zuvor nahezu überschwänglich gute Kritiken eingebracht und ihn in Bremen logischerweise in die klare Favoritenrolle gedrängt.

Das Münchener Publikum sah jedenfalls wieder jenen Auenqueller, dem man nach wie vor eine gute bis sehr gute Zukunft voraussagen darf. Diese wird vermutlich zunächst einmal im Rahmen der lukrativen Auktionsrennen stattfinden, aber Daring Storm hat sicher das Zeug zu einigem mehr.

Vor Daring Storms überzeugender Darbietung hatte es im Rahmenprogramm schon den erwarteten „Volkseinlauf“ mit Silvaner und Ametrin gegeben. Doch musste sich Letzterer dabei überraschend mehr der Verteidigung von Platz zwei widmen, als dass er dem unter Dennis Schiergen einfach vorbeiziehenden Fünfjährigen in irgendeiner Form hätte Paroli bieten können.

Vater und Sohn Schiergen zeichneten ebenso für den Kampfsieg der Ammerländerin Bella Duchessa bei den Dreijährigen. Allerdings wusste dabei die Debütantin Jumeirah selbst in der knappen Niederlage sehr zu gefallen. Peter und Dennis Schiergen blieben danach noch weiter in der Erfolgsspur, als die Ebbesloherin Winterzeit in der zweiten Prüfung für den Derby-Jahrgang zu guter Letzt einfach nur spazieren ging.

Doch gab es selbstverständlich auch mehrere Riemer Heimsiege am Tag des BBAG-Auktionsrennens, der nebenbei mit schönstem Sommerwetter begonnen hatte, ehe dann der große Regen kam. Erst ziemlich heftig, danach glücklicherweise jedoch nicht mehr ganz so intensiv. Für Jutta Mayer gewann bei Sonnenschein gleich zu Beginn die Stute Gigue, und ehe der Schlussvorhang hinter den Renntag fiel, setzten sich bei regnerischen Bedingungen überdies Wolfgang Figges Stute Pearl Royale und der von Werner Glanz trainierte Wallach Florenz noch erfolgreich durch.

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