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Trainer-Legende stirbt im Alter von 70 Jahren

Trauer um Sir Henry Cecil

Köln 11. Juni 2013

Der Galopprennsport trauert um eine seiner herausragenden Persönlichkeiten auf der ganzen Welt: Sir Henry Cecil, einer der erfolgreichsten und einflussreichsten Trainer, starb am Dienstagmorgen im Alter von 70 Jahren. Er zeichnete für 25 klassische Siege in England verantwortlich und erlebte seinen Karrierehöhepunkt als Betreuer von Frankel in den vergangenen Jahren, den er mit 14 Siegen bei ebensovielen Starts zum besten Pferd der Welt formte.

Der „Master of Warren Place Stables“ war zehnmaliger Champion in Großbritannien und wurde für seine Verdiente von der Queen im Jahr 2011 geadelt. Über 400 Treffer in Pattern Races (viermal im Derby und achtmal in den Oaks) und mehr als 3.000 individuelle Sieger – die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache.

Sir Henry Cecil galt als schillernde Person mit vielen Hochs und Tiefs, doch mit einem unvergleichlichen Kampfgeist schaffte er es immer wieder an die Spitze. Frankel war sein bester Galopper. Aber auch für solche Koryphäen wie Slip Anchor, Old Vic, Royal Anthem oder Reference Point zeichnete er verantwortlich. Auch mit deutschen Pferden feierte Sir Henry Cecil große Erfolge, schaffte zum Beispiel mit der Röttgenerin Wild Coco Gruppe-Siege in Goodwood und Doncaster.

2008 heiratete er mit Jane McKeown zum dritten Mal. Nun verlor Cecil den langjährigen Kampf gegen den Krebs. Doch die Erinnerungen an diese faszinierende Persönlichkeit werden für immer bleiben.

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