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Worldwide triumphiert gleich beim Debüt

Sensation durch Giant Step

Krefeld 15. Juni 2013

Gleich zu Beginn des Renntages im Krefelder Stadtwald gab es eine Menge Aufregung, als die Stute Gitana kurz nach Erreichen der Geraden förmlich aus der Partie geschubst wurde, ihr Jockey Filip Minarik zu Boden musste und die reiterlose Gitana bis zuletzt ein Unruheherd blieb. Sogar noch nach die Ziel, wo sie mit Überraschungssieger Worldwide zusammenstieß.

Dass Reiterin Steffi Hofer trotz allem heil geblieben war, zeigte sich schon, als sie bei der Siegerehrung in der Lage war, gleich drei Ehrenpreise unter die Arme zu nehmen.

Ausgegangen war alles von einer etwas hemdsärmeligen Vorgehensweise von Wladimir Panov auf dem Favoriten König Arte, die eine kleine Kettenreaktion von Berührungen auslöste und Gitana am Ende der Welle am härtesten traf. Die Quittung dafür folgte auf dem Fuße. Nahezu vorhersehbar bestrafte die Rennleitung den Reiter aus Hannover mit einem Lizenzentzug von sechs Tagen.

Danach verlief freilich alles ruhiger und in geordneten Bahnen. Selbst die kurz über Krefeld aufziehenden Regenwolken öffneten ihre Schleusen nicht allzu lange und wanderten schnell weiter. So erfolgte dann auch Salon Rocks Auftritt unter strahlendem Sonnenschein, doch der heißeste Favorit des Tages tat sich äußerst schwer mit der nahezu ständig führenden Swinging Lonely, was Schwerstarbeit für Andrasch Starke und Nervenverschleiß für den vielköpfigen Anhang des Schiergen-Schützlings bedeutete, bis die 12:10-Quote endlich sicher war.

Die erste Programmhälfte war sowieso gekennzeichnet von knappen Zielankünften. Denn auch zwischen der Siegerin Impression mit Pjotr Krowicki im Sattel und Hoseo war es zuvor schon eng gewesen. Danach musste das Zielfoto wieder für den Überraschungserfolg von Giant Step unter Alex Pietsch über Volany herangezogen werden, während der Seriensieger Glengoyne dabei nur Fünfter wurde, aber viel besser lief, als ein fünfter Platz auf den ersten Blick zum Ausdruck bringt.

Klar war hingegen der Erfolg von Wild Silva im Rennen der dreijährigen Stuten, dem quasi Hauptereignis des Tages aufgrund der hier so zahlreich startenden vorläufigen Diana-Kandidatinnen. Wozu auch die siegreiche Röttgenerin zählt, die viel Speed zeigte und vor allem große Steherqualitäten zu besitzen scheint. Jetzt geht es für sie via Almased-Cup am Derby-Vorabend in Hamburg-Horn in Richtung des 155. Henkel Preis der Diana am 4. August in Düsseldorf. Wo überdies noch Walzerprinzessin startberechtigt ist, deren Debüt zwar von riesigem Vertrauen begleitet worden war, doch kam die Halbschwester des Derby-Siegers Wiener Walzer über einen besseren Moment noch nicht hinaus.
Wild Silvas Team, also Trainer Markus Klug und Jockey Daniele Porcu, stand nach dem Erfolg von Lira anschließend gleich wieder im Mittelpunkt der Siegerehrung. Viel Beifall gab es ebenfalls noch für Kirsten Biskupski, die sowohl als Besitzerin wie auch als Trainerin für den in der Wettchance des Tages souveränen Samuro zeichnet, mit dem Andrasch Starke seinen zweiten Tagestreffer verbuchte.

Ehe zu guter Letzt dann eine echte „Volkszweierwette“ den Renntag beendete, als Mariquita unter Fabian Weißmeier im Jagdrennen zwar nur knapp vor ihrer Trainingsgefährtin Indian Sun blieb, doch das Pärchen von Trainer Pavel Vovcenko erwartungsgemäß alle anderen deutlich hinter sich lassen konnte.

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