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Aber de Vries nach Fußbruch nicht im Derby

Ivanhowe heißt der klare Favorit

Hamburg 17. Juni 2013

Das SPARDA 144. Deutsche Derby hat seit Sonntag einen neuen, klaren Favoriten. Mit einem souveränen Sieg im Oppenheim-Union-Rennen in Köln, dem immer noch wichtigsten Test vor dem Derby, katapultierte sich Gestüt Schlenderhans Ivanhowe in die Pole-Position im Wettmarkt für das Rennen des Jahres. Mit Adrie de Vries im Sattel ließ der von Wilhelm Giedt in Bergheim bei Köln trainierte Hengst der Konkurrenz keine Chance, wird nach dieser Vorstellung auch in Hamburg nicht einfach zu schlagen sein. Es war erst der dritte Start in der Karriere von Ivanhowe, der schon mit viel Vertrauen gesattelt wurde, vor der "Union" sehr gut trainiert haben soll.

PRESSEMITTEILUNG:
Das SPARDA 144. Deutsche Derby hat seit Sonntag einen neuen, klaren Favoriten. Mit einem souveränen Sieg im Oppenheim-Union-Rennen in Köln, dem immer noch wichtigsten Test vor dem Derby, katapultierte sich Gestüt Schlenderhans Ivanhowe in die Pole-Position im Wettmarkt für das Rennen des Jahres. Mit Adrie de Vries im Sattel ließ der von Wilhelm Giedt in Bergheim bei Köln trainierte Hengst der Konkurrenz keine Chance, wird nach dieser Vorstellung auch in Hamburg nicht einfach zu schlagen sein. Es war erst der dritte Start in der Karriere von Ivanhowe, der schon mit viel Vertrauen gesattelt wurde, vor der "Union" sehr gut trainiert haben soll. Nicht reiten kann ihn im Derby allerdings Adrie de Vries, der sich am Montag im Training in Holland einen Fußbruch zuzog.

Auch für die Platzierten aus Köln geht es Richtung Hamburg: Gestüt Ebbeslohs Empoli ließ unter Andrasch Starke eine schwache Vorstellung aus Baden-Baden vergessen und wird seinem Reiter einige Probleme bringen: Starke ist Stalljockey bei Peter Schiergen in Köln und der hat mit Lucky Speed noch einen weiteren ernsthaften Derbykandidaten im Feld. Dieser war vor einigen Wochen im Bavarian Classic in München erfolgreich, Starke wird in den nächsten Tagen überlegen, wen er denn in Hamburg reitet. Platz drei ging im Union-Rennen an den im Besitz von Inge und Rainer Hupe stehenden Orsello, den Norbert Sauer trainiert. Mit Dennis Schiergen im Sattel gab der in Hamburg dann sicher als eine Art Lokalmatador antretende Hengst aus dem Stall von Norbert Sauer aus Dortmund eine starke Vorstellung.

Inwieweit die dahinter in Köln eingekommenen Pferde für das Derby in Betracht kommen, werden die nächsten Tage zeigen. Eine enttäuschende Vorstellung gab der mitfavorisierte Nuntius, der nach allerdings wenig günstigem Rennverlauf nur Sechster wurde.

Festgezurrt hat inzwischen auch der Kölner Trainer Waldemar Hickst seine Derbypläne. "Zwei Hengste von mir kommen an den Start", sagte er am Sonntag, "Samos läuft mit Alexander Pietsch und auch Nicolosio. Da müssen wir noch einen Reiter suchen. Angefragt ist Christophe Soumillon, aber da steht eine positive Antwort noch aus."

Leofilo, Sieger im Iffezheimer Derby-Trial, wird definitiv nicht für das Derby nachgenannt. "Er war nach seinem letzten Start wegen einer kleinen Infektion nicht ganz in Ordnung", sagte Hickst, "wenn er in Hamburg läuft, dann im Großen Preis von Lotto Hamburg über 2000 Meter."

Aus Norwegen wird Probably die Reise zum Derby antreten. Trainer Rune Haugen gab nach dem Sieg seines Schützlings am Dienstag im schwedischen Jägersro grünes Licht für einen Start. Probably war im vergangenen Jahr noch in Irland Gruppe II-Sieger, belegte im Derby-Trial in Hannover hinter Nicolosio Rang zwei, gewann jetzt in Jägersro mit 22 Längen Vorsprung in einem allerdings kleineren Rennen. In Hamburg wird er von Jacob Johansen geritten.

Aus Frankreich könnte der im Besitz von Horst Rapp aus dem badischen Straubenhardt stehende Tres Blue nach Hamburg reisen. Im Training bei Henri-Alex Pantall belegte er am Sonntag in Chantilly einen soliden dritten Platz in einem Gr. III-Rennen über 2400 Meter, eine Nennung für das Derby hat er in jedem Fall.

Mehr Informationen über das Deutsche Derby in Hamburg gibt es unter www.galopp-hamburg.de

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