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Mit Daytona Bay beste Chancen in Düsseldorf

Der nächste Leve-Coup?

Düsseldorf 19. Juni 2013

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Zwölf Siege und ein Erfolgsschnitt von 37,5 Prozent – Besitzertrainer Ferdinand Leve aus Warendorf macht auch 2013 einen erstklassigen Job. Noch am Sonntag triumphierten seine Pferde in Listenrennen in Hannover und Köln. Am Samstag besitzt der Coach erneut beste Chancen auf einen ähnlichen Erfolg, wenn in Düsseldorf der BMW Preis (Listerennen, 20.000 Euro, 2.100 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) vor praller Kulisse ansteht.

Denn die von ihm vorbereitete Motivator-Tochter Daytona Bay (L. Hammer-Hansen) begeisterte bei ihrem Sieben-Längen-Debüterfolg in Hannover. Da darf man der Haus Ittlingerin auch beim ersten Start in der gehobenen Klasse viel zutrauen.

Sogar schon in einem Klassiker, den 1.000 Guineas, gestartet ist Penelopa (A. Pietsch), die jedoch ein sehr unruhiges Rennen hatte und über Rang acht nicht hinauskam. Hier ist wieder mehr drin. Viletta (M. Demuro) hat in dieser Saison noch nicht so recht die Erwartungen erfüllt, während sich die Schlenderhanerin Aspidistra (R. Piechulek) kaum besser einführen konnte als mit ihrem sicheren Treffer.
Betty Blue (D. Porcu) triumphierte in Hannover u.a. über Duchess Lemonade (A. Starke), die anschließend in Düsseldorf selbst zum Zuge kam. Interessant ist auch Hey little Görl (A. Helfenbein), denn ihr fünfter Rang in einem französischen Gruppe III-Rennen konnte sich sehen lassen. Macao-Heimkehrer Andreas Helfenbein reitet ab sofort als weiterer Jockey am Stall von Erfolgstrainer Markus Klug auf der Trainingsanlage des Gestüts Röttgen in Heumar. Gleichzeitig sicherte sich das Gestüt Görlsdorf, das die meisten seiner Rennpferde bei Markus Klug trainieren lässt, den ersten Ruf des 45jährigen Jockeys. Helfenbein: „Ich freue mich auf diese große neue Herausforderung.“ Niko Lafrentz vom Gestüt Görlsdorf: „Wir sind bekanntlich mit der Zusammenarbeit mit Markus Klug mehr als zufrieden. Leider hatten unsere Pferde in den letzten Monaten nicht immer das richtige Jockey-Glück. Mit Andreas Helfenbein fühlen wir uns für die zweite Jahreshälfte gut positioniert.“

La Sabara (E. Pedroza) scheint auf Plätze abonniert. Zuletzt blieb sie hinter Gestüt Schlenderhans Magali (St. Hellyn), die einen glänzenden Einstand gab und aus einem großen Formstall kommt.

Besonders gespannt darf man im Zehnerfeld auf die von Sir Marc Prescott aus England aufgebotene Savanna La Mar (J.-P. Guillambert) sein, die als Zweijährige schon listenplatziert war und trotz einer langen Pause viel Beachtung verdient. Ihr Vater Curlin war eines der besten Pferde in den USA, gewann unter anderem auch den Dubai World Cup.

Dreijährige Stute sind auch im 2. Rennen um 14:30 Uhr gefordert - mit 10.000 Euro ist dieses Maidenrennen über 1.700 Meter ausgestattet. Hier hätte die Fährhoferin Patuca (E. Pedroza) einen Punkt verdient, denn sie war bei all ihren Versuchen immer dicht dabei. Die Hauptgegnerin könnte die aufstrebende Palace Secret (M. Demuro) sein.

Neun Prüfungen (inklusive eines Ponyrennens zu Beginn) umfasst die Karte in Düsseldorf, die Wettchance des Tages wird im 5. Rennen um 16:05 Uhr über 1.700 Meter ausgespielt (mit einer Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette). Im 16er-Feld sind Alkaldo (L. Hammer-Hansen), Roger Ramjet (D. Porcu) und Betsy Princess (P. Krowicki) geeignete Bankpferde.

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