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In Bremen werden die Final-Tickets vergeben

Die allerletzte Derby-Chance

Bremen 20. Juni 2013

Es ist die allerletzte Gelegenheit – am Sonntag steht die ultimative Qualifikations-Möglichkeit für das Derby am 7. Juli in Hamburg an. Im swb-Derby-Trial (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.200 m) in Bremen werden die finalen Tickets für das Blaue Band vergeben. Und offenbar wollen viele Galopper noch auf den Derby-Zug aufspringen, denn das Feld lässt kaum Wünsche offen.

Einer der Favoriten dürfte sicherlich Dr. Christoph Berglars Protectionist (J. Bojko) sein, der schon ein erstklassiger Zweijähriger war. Bei seinem Saisondebüt im Iffezheimer Derby-Trial unterlag er nur knapp gegen zwei konditionell bevorteilte Gegner, von denen Schulz am Sonntag Vierter im Oppenheim-Union-Rennen war. „Er hatte damals vorher nur wenige Grasbahnarbeiten vorher absolviert“, erklärte Berglar.

Aber natürlich bekommt es der Wöhler-Schützling mit jeder Menge an Gegnern zu tun. Bermuda Reef (D. Schiergen) lief als Dritter im Bavarian Classic gut, da sollte auch hier vieles möglich sein. „Bermuda Reefs Form in München war gut. Wenn alles klappt, startet er danach im Derby“, sagt sein Betreuer Peter Schiergen. Damals dürfte Erlkönig (D. Porcu) vor allem am schweren Boden gescheitert sein.
Diamond Falcon (K. Kerekes) bezwang in München einen heißen Favoriten knapp, hat ebenso Chancen wie Arrabiato (P. Gibson), der bisher immer auf gute Kontrahenten traf, aber noch sieglos ist. „Je nachdem, wo er landet, ist danach das Derby oder ein Auktionsrennen das Ziel“, argumentiert Trainer Peter Schiergen.
Napoleon (L. Hammer-Hansen) und Serienlohn (K. Clijmans) müssen sich weiter steigern. „Seine letzte Form kann nicht stimmen. Ich hoffe, dass er diese nun richtigstellt“, meint Peter Schiergen zu Serienlohn. See The Rock (M. Barzalona) hatte man in Hannover mehr zugetraut.

Die beste Prüfung des Rahmenprogramms ist ein 1.400 Meter-Rennen für Dreijährige, in dem 10.000 Euro winken (4. Rennen um 15:50 Uhr). Vielleicht kann die Ittlingerin Zareen (J. Bojko) nun schon Steigerung bringen und diesmal vor Fire on motion (V. Schulepov) sein.

Auch die Zweijährigen geben sich im 2. Rennen um 14:45 Uhr über schon recht weite 1.400 Meter die Ehre. Trainer Pavel Vovcenko stellt mit Goldbraid (A. Pietsch) und Rosebay (L. Hammer-Hansen) zwei der fünf Kandidaten, aber vielleicht kann ja Christian Zschaches Genaro (D. Schiergen) gleich ganz vorne sein. Der Besitzertrainer aus Hoppegarten hatte fast jedes Jahr zumindest einen talentierten Youngster.

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