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Noch ein Top-Treffer für Dr. Christoph Berglar

Protectionist groß auf Derby-Kurs

Bremen 23. Juni 2013

Solch einen Tag erlebt man als Besitzer und Züchter von Galopprennpferden auch nicht alle Tage: Der Kölner Dr. Christoph Berglar durfte sich zunächst über den großartigen Sieg seines Hengstes Novellist im Grand Prix de Saint-Cloud in Paris freuen. Und nur gut eine Stunde später gab es in Bremen den nächsten Coup für ihn und Trainer Andreas Wöhler:

Im swb-Derby-Trial (Listenrennen, 20.000 Euro, 2.200 m), der letzten Vorprüfung auf das Blaue Band am 7. Juli in Hamburg, setzte sich sein Monsun-Sohn Protectionist (24:10, J. Bojko) in großem Stil in Szene. Unterwegs an drittletzter Stelle auszumachen, war der erst zum vierten Mal überhaupt angetretene Dreijährige im Schlussbogen bereits auf dem Vormarsch und hinter See The Rock, Limario und Bermuda Reef Vierter.

In der alles entscheidenden Phase stemmte sich vor allem der wiedererstarkte Limario gegen die drohende Niederlage, doch wie ein Steher und Top-Ass machte sich Protectionist auf dem letzten Wegstück souverän von dem stark laufenden Kontrahenten frei. Auch der lange führende Trainingsgefährte See The Rock verkaufte sich als Dritter achtbar, während Erlkönig und Bermuda Reef schon deutlicher zurück folgten.

Damit gehört Protectionist zum engsten Favoritenkreis im Derby. Man darf sehr gespannt sein, wo der Hoffnungsträger in zwei Wochen landet.

Leider versammelten sich im Zweijährigen-Rennen nur vier Pferde an der 1.400 Meter-Start-Marke, aber dennoch entwickelte sich ein faszinierender Kampf, der erst ganz spät entschieden war: Bella Kathina (48:10, K. Clijmans), und damit die größte Außenseiterin, setzte sich knapp, aber sicher gegen den nie lockerlassenden Genaro und den deutlicher zurück folgenden Goldbraid durch.

Es war der erste Youngster, den Trainer Christian Sprengel 2013 aufgeboten hatte. Diverse Auktionsrennen könnten nun das Ziel für die Kalatos-Tochter sein.

Zum ersten Mal hatte Champion Roland Dzubasz den Ex-Schweden Ajdo (236:10, H. Bentley) unter seiner Regie in einem 10.000er über 1.400 Meter aufgeboten, doch mit großem Kampfgeist rang der Doyen-Sohn Queenie und die Favoritin Zareen nieder.

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