Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Top-Start in die Hamburger Derby-Woche

Guineas-Revanche zum Auftakt

Hamburg 26. Juni 2013

Natürlich fiebern die Galoppfans längst schon dem 7. Juli entgegen, wenn das Derby und damit das bedeutendste Rennen der Saison ausgetragen wird. Doch an allen sechs Renntagen des Derby-Meetings, das am Samstag in Hamburg startet, wird Klassesport geboten. Gleich am Eröffnungstag lockt im Franz-Günther von Gaertner Gedächtnisrennen (Gruppe III, 55.000 Euro, 1.600 m, 7. Rennen um 17:10 Uhr) ein absoluter Hochkaräter.

Denn in dieser Prüfung für dreijährige und ältere Stuten kommt es im Elferfeld zur Neuauflage eines klassischen Duells: Akua‘ da (E. Pedroza) und Calyxa (L. Hammer-Hansen) treffen erneut aufeinander, die beiden Erstplatzierten aus den 1.000 Guineas in Düsseldorf. Damals rettete sich Akua’da nach perfekter Start-Ziel-Einteilung gerade noch ins Ziel gegen die heranstürmende Ittlingerin. Da Calyxa nun zwei Kilo günstiger im Rennen steht, sieht es nach einer Formumkehr aus.
Molly Mara (M. Demuro) und Red Lips (D. Porcu) endeten damals auf Platz sechs bzw. sieben und sind zumindest wieder gut genug, um in die Dreierwette zu laufen. „Red Lips war in Düsseldorf sehr unglücklich, das Rennen hake ich ab und erwarte nun eine deutlich bessere Vorstellung“, erklärt deren Trainer Andreas Löwe. Gefährlich wirkt auch Julissima (A. Starke), die neben Akua’da die Farben des Gestüts Brümmerhof trägt. Zwei Treffer in Folge sprechen für die von Peter Schiergen aufgebotene Lady. „Viele Alternativen gibt es für sie nicht nach zwei Siegen. Sie hat in diesem Jahr noch nichts falsch gemacht. Mal schauen, ob die Stute in diese Klasse hineinwächst“, sagt ihr Betreuer.

Da sieht es für die ältere Garde alles andere als einfach aus: Lady Jacamira (A. Pietsch) vertritt von diesen wohl die beste Klasse, allerdings fiel ihre Vorstellung in Italien eher bescheiden aus. Sie kann aber deutlich mehr.

Sechs zweijährige Stuten geben sich im 2. Rennen um 14:30 Uhr die Ehre. Natürlich ist hier vieles Spekulation. Die Trainer von Joy to the world (A. Starke), Papagena Star (D. Porcu) und Soresca (St. Hofer) haben allesamt schon beim jüngsten Jahrgang gewinnen können.

Leider musste der Ausgleich II mangels Resonanz ausfallen. Dafür kommen die Wetter mehrfach besonders auf ihre Kosten: Die Wettchance des Tages (Garantie-Auszahlung von 10.000 Euro in der Viererwette) ist das 4. Rennen um 15:35 Uhr (Ausgleich III, 2.000 m). Im 12er-Feld sind Alberto Hawaii (E. Pedroza), der nur Top-Formen zeigt, und der kaum schon voll erkannte Parigino (D. Porcu) mögliche Bankpferde.

Auch im 8. Rennen um 17:40 Uhr (Ausgleich IV, 1.200 m) wird eine 10.000 Euro-Viererwette angeboten. Bei 17 Pferden scheint eine hohe Quote vorprogrammiert. Der wiedererstarkte Cratos (St. Hellyn), der hier vor einem Jahr als Sieger disqualifiziert wurde, und der frische Sieger Tasci (J. Bojko) sollten hier weit vorne landen.

Im Hürdenrennen (5. Rennen um 16:05 Uhr) kehrt Capricornus (C. Chan) wieder in sein früheres Metier zurück. Hier scheint er beste Aussichten zu haben. Insgesamt gibt es zehn Prüfungen, darunter zwei Trabrennen.

Champions League

Weitere News

  • Dresdner Herbstpreis das letzte Listenrennen Deutschlands 2019

    Sagt Say Good Buy „auf Wiedersehen“?

    Dresden 18.11.2019

    Der Mittwoch ist nicht nur kalendarisch als Buß- und Bettag ein Feiertag in Dresden, sondern auch in sportlicher Hinsicht: Denn beim großen Saisonfinale steht Deutschlands letztes Listenrennen 2019 an – der Große Herbstpreis der Freiberger Brauerei (25.000 Euro, 2.200 m, 7. Rennen um 14:20 Uhr). Vor einem Jahr setzte sich hier kein Geringerer als Be My Sheriff gegen Itobo und Windstoß durch, was schon einiges über den Stellenwert der Prüfung aussagt.

  • Nancho-Jockey taucht in der Longines World’s Best Jockey-Liste auf

    Ganbat in illustrer Gesellschaft

    15.11.2019

    In wenigen Wochen findet in Hong Kong wieder die Wahl zum Longines World’s Best Jockey 2019 statt. Aller Voraussicht nach wird sich Lanfranco Dettori erneut diesen Titel holen, denn er hat mit 102 Punkten einen klaren Vorsprung auf Zac Purton (88 Punkte) und Hugh Bowman (86 Punkte), und es stehen lediglich noch die Mile Championship in Japan und der Japan Cup als weitere Rennen an.

  • Die Übersicht über die Top-Prämien jenseits der Grenzen in 2019

    Über 5,2 Millionen Euro: Das haben deutsche Pferde im Ausland verdient

    Köln 14.11.2019

    5.274.580 € - so viel gewannen deutsche Pferde im Jahr 2019 bis einschließlich 3. November im Ausland. Das ist abermals eine mehr als beachtliche Summe, auch wenn sie ein gutes Stück unter den 6.780.324 € aus 2018 liegt und der niedrigste Wert seit 2006 ist. Wir haben im Folgenden die Siege und Platzierungen von in Deutschland trainierten Pferden in Gruppe- Listen- und in bedeutenden Rennen im Ausland 2019 für Sie zusammengetragen.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm