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Zwei Gäste und viele Top-Jockeys im Rennen des Jahres

Noch 19 Derby-Kandidaten

Hamburg 1. Juli 2013

Keine Nachnennung, aber ein erlesenes Aufgebot von 19 Kandidaten - so sieht das Feld im SPARDA 144. Deutschen Derby am Sonntag in Hamburg-Horn aktuell (am Tag vor der Vorstarterangabe und Startboxen-Auslosung) aus. Der ursprünglich avisierte englische Gast Willie the Wipper wird die Reise in die Hansestadt zum wichtigsten Rennen der hiesigen Galopp-Saison nicht antreten, doch zwei Gäste aus dem Ausland sind mit von der Partie.

Keine Nachnennung, aber ein erlesenes Feld von 19 Kandidaten - so sieht das Aufgebot im SPARDA 144. Deutschen Derby am Sonntag in Hamburg-Horn aktuell (am Tag vor der Vorstarterangabe und Startboxen-Auslosung) aus. Der ursprünglich avisierte englische Gast Willie the Wipper wird die Reise in die Hansestadt zum wichtigsten Rennen der hiesigen Galopp-Saison nicht antreten, doch zwei Gäste aus dem Ausland sind mit von der Partie.

Zum einen handelt es sich um den Norweger Probably (mit dem englischen Top-Jockey Kieren Fallon), der zuletzt Zweiter im Hannoveraner Derby-Trial war. Zum anderen um Tres Blue, einen im Besitz des Deutschen Horst Rapp stehenden Hengst, der in Frankreich eine beachtliche Entwicklung genommen hat und gerade Dritter in einer Gruppe III-Prüfung war.

Der Favorit wird allerdings aus Deutschland kommen: Gestüt Schlenderhans Ivanhowe (mit dem Italiener Cristian Demuro) imponierte bei seinem Triumph in der wichtigsten Vorprüfung, dem Oppenheim-Union-Rennen in Köln, und gilt als der Maßstab für alle Konkurrenten.

Hoch gehandelt wird auch der von Waldemar Hickst aus Köln aufgebotene Nicolosio (mit dem Engländer William Buick), der triumphale Sieger eines Vorbereitungsrennens in Hannover. Andrasch Starke, aktueller Deutscher Meister, konnte sich aussuchen, welches Pferd er aus dem Aufgebot von Trainer Peter Schiergen reiten würde. Er entschied sich für Lucky Speed, mit dem er das Bavarian Classic in München für sich entschied.

Starke hätte auch Empoli steuern können, doch der Union-Zweite hat nun den Panamesen Eduardo Pedroza im Sattel, der vor einem Jahr mit Novellist als Favorit eine knappe Niederlage gegen Pastorius hinnehmen musste. Der dritte Schiergen-Schützling Bermuda Reef ist nur Außenseiter, wird allerdings von dem Star-Jockey Lanfranco Dettori geritten, nachdem ursprünglich Johnny Murtagh vorgesehen war.

Auch Mario Hofer aus Krefeld hat drei Kandidaten im Rennen, die aber alle zu den Außenseitern gehören: Die beste Klasse davon besitzt Gestüt Auenquelles Global Bang (mit dem Italiener Andrea Atzeni), doch stellt sich bei dem Zweiten aus dem klassischen Mehl-Mülhens-Rennen die Frage, ob er die Distanz von 2.400 Metern bewältigt. Saratino (mit Frederik Tylicki, der am Sonntag das Wiener Derby auf der deutschen Stute Magic Art gewann), und Noble Galileo (Frederic Spanu) werden zu einer hohen Quote antreten.

Championtrainer Roland Dzubasz vertraut ebenfalls auf ein Trio, bestehend aus dem wiedererstarkten Winterfavoriten Limario (unter dem Engländer Harry Bentley), der gerade zweiter im Bremer Derby-Trial war, Flamingo Star (Lennart Hammer-Hansen), der im Bavarian Classic lange wie der Sieger aussah, und Nordvulkan, der dort Platz acht belegte.
Samos (Sechster zu Lucky Speed in München) mit Alexander Pietsch, See The Rock (mit dem als Scheich-Stalljockey bekannten Mickael Barzalona; Dritter im Bremer Trial), Schulz (Andreas Helfenbein; Union-Vierter) gelten als chancenreiche Außenseiter, während der Röttgener Erlkönig (Daniele Porcu) sich enorm steigern muss. Auch das Duo des Mülheimer Trainers Jens Hirschberger – Quinzieme Monarque (unter dem Italiener Mirco Demuro) und Vif Monsieur (Koeln Clijmans) - gehört nicht zu den Favoriten im Derby, das die Fans am Sonntag wieder faszinierend wird.

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