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Sieger vor Silvery Moon in der Kölner Zweijährigen Trophy

Smoke on the Water nun die Nummer eins

Köln 13. Juli 2013

Mit einem überzeugenden Erfolg setzte sich der von Mario Hofer in Krefeld trainierte zweijährige Smoke on the Water beim Kölner Familienrenntag fürs erste an die Spitze des Jahrgangs 2011. Der Hengst von Guido W. Schmitt hatte bereits das erste hiesige Rennen für seine Altersklasse in diesem Jahr in Baden-Baden gewonnen. Jetzt setzte er sich unter Steffi Hofer im ersten deutschen Listen-Rennen der laufenden Saison für Zweijährige durch. Für seinen Betreuer gab es nach der Kölner Zweijährigen Trophy gleich doppelten Grund zur Freude, hatte er doch auch den Zweiten Silvery Moon gesattelt.

Der allseits beliebte Schecke, inzwischen längst ein ausgemachter Publikumsliebling nicht nur in Köln, war die eigentliche Überraschung im mit 20.000 Euro dotierten 1.400-Meter-Rennen. Wieder sorgte er für eine Welturaufführung. Denn schon beim Start zuvor hatte er als erster Vollblut-Schecke der Welt bekanntlich eine Platzierung geschafft; nun gelang ihm dasselbe sogar in einem Rennen der gehobenen Klasse. Silvery Moon hat jetzt eine Black-type-Platzierung, wie es in der Turf-Terminologie heißt. So etwas hat es weltweit bei einem Schecken noch nie gegeben.
Baden-Baden auf dem Programm

Und erneut wurde seine Platzierung wieder fast mehr gefeiert als der Sieg von Smoke on the Water, dessen Lager dies jedoch nicht nur sehr gelassen hinnahm, sondern den Schecken sogar mit aufs Bild nahm, als die Fotographen nach dem Rennen ihre obligatorischen Schnappschüsse machten.

Für Smoke on the Water, der zwischenzeitlich zudem bereits in Frankreich gestartet, dort aber ziemlich unter Wert geschlagen war, könnte es jetzt in Baden-Baden bei der Großen Woche weitergehen. Überdies besitzt der Sohn des schnellen Hengstes Areion noch Nennungen in zahlreichen weiteren Rennen im Herbst, die gute Zweijährige zumeist auf ihrer Agenda stehen haben.

Glückwünsche für das Team von Lucky Speed

Bevor Smoke on the Water die Kölner Zweijährigen Trophy gewann, konnte auch die von Peter Schiergen trainierte Next Green endlich ihr erstes Rennen gewinnen. Bei ihr hatte man dieses eigentlich bereits im vergangenen Jahr schon fest eingeplant gehabt, doch trotz einiger guter Ansätze war ihr ein Erfolgserlebnis bis dato versagt geblieben.

Bei der Siegerehrung gab es für ihren Jockey Andrasch Starke und ihren Betreuer gleichzeitig noch eine Extra-Gratulation seitens des Kölner Renn-Vereins für den Derby-Sieg mit Lucky Speed am vergangenen Sonntag in Hamburg-Horn, die Vize-Präsident Alexander F. Leisten überbrachte.

Mit einem Erfolg auf dem Wallach Input holte sich die Warendorfer Amateur-Rennreiterin Silke Brüggemann nur wenig später dann noch wichtige Punkte für die Fegentri-Weltmeisterschaft der Damen. Hierbei waren Rennreiterinnen aus neun Nationen beteiligt, u.a. auch aus den USA. Bei veritablem „Kaiserwetter“ hatten wieder zahlreiche Besucher den Weidenpescher Park aufgesucht. Darunter auch viele Familien mit Kind und Kegel, ganz nach dem Motto des Tages.

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