Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Kleine Sensation im Großer Erdinger Weißbier-Preis in München

Emily of Tinsdal überrascht nicht schlecht

München 14. Juli 2013

Die Weichen schienen schon auf Erfolg gestellt zu sein für den Lokalmatador Quidamo, der jederzeit prominent gelegen hatte und scheinbar nur noch den Sack endgültig zumachen musste. Doch dann nahm der Großen Erdinger Weißbier-Preis in München-Riem doch noch einen anderen Verlauf. Sogar einen völlig unerwarteten . Es gewann am Ende die Außenseiterin Emily of Tinsdal, die Trainer Paul Harley im westfälischen Warendorf genau auf die Sekunde fit für die Reise nach Riem bekommen hatte.

Und ein Jockey, der gewinnt, der macht natürlich selten etwas falsch. Alles richtig gemacht hatte in diesem Fall Daniele Porcu, für den es in den letzten Wochen überhaupt sehr gut läuft. Der Löwenanteil der 20.000-Euro-Dotierung geht damit an den Stall Tinsdal. Ein Name wie ein Hinweis, ist die 151:10-Überraschungssiegerin doch eine Halbschwester von keinem Geringeren als dem Gruppe-I-Hengst Earl of Tinsdal.

Keinen ganz so schlechten Zucht- und Marktwert besaß die Vierjährige sicherlich schon ob dieses familiären Hintergrunds. Allerdings ist ihr Kurs jetzt beträchtlich gestiegen, zumal die Vierjährige zuvor erst dreimal gelaufen ist und die eigentliche Zukunft noch vor sich haben müsste.

Bereits im vergangenen Jahr war Emily of Tinsdal in München als Debütantin erfolgreich gewesen und hatte in der bayerischen Metropole auch unlängst noch keine so schlechte Figur gemacht. Nichtsdestotrotz ist der jüngste Erfolg ein echter Quantensprung, der Form und Rechnung kopfstellt.

Wie reell das Ergebnis sein muss, zeigen die weiteren Platzierungen - und zwar mit dem wieder erstarkten in Nexius hinter Quidamo auf Platz drei sowie dem nach einer langen Pause schnell gut ins Geschäft zurückfindenden Polish Vulcano dahinter. Kaum allzu weit zurück zu guter Letzt auch der ganz außen freilich nie so recht weiterkommende Impostor sowie der im letzten Jahr in Italien zum Gruppe-II-Sieger avancierte Orsino.

Am Ende kein Faktor mehr war hingegen die dreijährige Julissima, die aus ihren Gewichtsvorteilen gegenüber allen älteren Kandidaten kein Kapital zu schlagen verstand und ihrer Favoritenrolle in keiner Phase gerecht wurde.

Richtig Eindruck hatte allerdings zu Beginn des Tages der Erfolg der zweijährigen Kaldera gemacht. Wie es aussieht, könnte ihr Sieg fast eine gelungene Generalprobe für das BBAG Auktionsrennen Iffezheim gewesen sein. Jedenfalls kann sie am 24. August hier aufgeboten werden. Trainer Mario Hofer hält sich auch für den Herbst noch einige Optionen genau in diese Richtung für sie offen, wie etwa im September in Dortmund beziehungsweise Frankfurt.
Kalderas Jockey Cristian Demuro gewann später noch mit dem dreijährigen Auenstern zu einer Siegquote von 333:10 und ließ damit die sich schon abzeichnende „Volks-Zweierwette“ eines Einlaufs mit Scorpio und Emerald Fury platzen. Bei den gleichaltrigen Stuten war es zuvor dagegen formgemäß zugegangen, als sich Nocturne unter Maxime Pecheur vor Shamanda und der Debütantin Wamika behauptete.

Die 333:10 blieben aber keineswegs die Rekordquote des Tages. Zum Finale legte der Wallach Quick Dancer mit seinem Außenseiter-Coup noch eine kleine Schippe drauf. Dreifache Gratulationen gab es danach für Birgit Roesch, schließlich zeichnete sie nicht nur als Besitzerin und Trainerin, sondern war obendrein noch im Sattel des Sechsjährigen.

Champions League

Weitere News

  • Ladykiller mit Super-Start-Ziel-Triumph – Say Good Buy sagt „Auf Wiedersehen“

    Weltstar noch kein „Star von Hannover“

    Hannover 18.08.2019

    Hochspannung herrschte am Sonntag in Hannover: Beim leider ziemlich verregneten Ascot-Renntag mit einem großen Beiprogramm (unter anderem gab sich Sängerin Vicky Leandros die Ehre) startete der 2018 im Deutschen Derby erfolgreiche Röttgener Weltstar erstmals nach einer über einjährigen Verletzungspause. Doch um es vorwegzunehmen, es reichte im Großen Preis der Deutschen Bank nur zu Platz drei.

  • Starker Starke führt Gröschel-Lady zum Düsseldorf-Sieg

    Emerita hält den Sparkassenpreis in Deutschland

    Düsseldorf 18.08.2019

    Deutscher Jubel am Sonntag in Düsseldorf: Denn die von Trainer-Altmeister Hans-Jürgen Gröschel in Hannover vorbereitete vierjährige Stute Emerita war die schnellste Lady im 33. Großen Sparkassenpreis – Preis der Stadtsparkasse Düsseldorf (Listenrennen, 35.000 Euro, 1.400 m).

  • Riesenüberraschung durch Haylah - Tolle Foto-Challenge

    Großer Holland-Jubel in Mülheim

    Mülheim 17.08.2019

    Großer Holland-Jubel am Samstag vor 4.300 Zuschauern auf der Galopprennbahn in Mülheim an der Ruhr: Drei Pferde hatte Besitzertrainer-Champion Lucien van der Meulen am Samstag in das Hauptrennen geschickt, am Ende gewann die größte Außenseiterin in seinem Trio: Die 144,4:1-Chance Haylah schnappte sich mit fünf Längen Vorsprung den Großen Preis von Wettstar.de und ergatterte die Siegprämie von 10.000 Euro in diesem mit 17.000 Euro dotierten 1.400 Meter-Ausgleich II.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Seit 2010 bildet GERMAN RACING die große Dachmarke, unter der regelmäßig spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen stattfinden. Gleichzeitig fungiert die Marke als Oberbegriff für den Galopprennsport in Deutschland.

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm