Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Ammerländer High Duty begeistert in Düsseldorf

Die Zukunft gehört ihm

Düsseldorf 17. Juli 2013

Es war ein großartiges Rennbahndebüt, das der Ammerländer High Duty (28:10, A. Starke) im Zweijährigen-Rennen über 1.400 Meter am Mittwoch in Düsseldorf auf den Rasen zauberte. Start-Ziel beherrschte der Oratorio-Sohn bei seinem Einstand die Gegnerschaft nach Belieben. „Das ist ein echtes Rennpferd“, meinte Jockey Andrasch Starke. Und Trainer Peter Schiergen fügte an: „Bisher hatte ich mit meinen jungen Pferden noch nicht so gute Form, aber er ist ein Guter. Vielleicht starten wir nun im Zukunftsrennen in Baden-Baden.“ Acht Längen hinter dem davonspazierenden Sieger gab auch der Favorit Molly Macho ein starkes Debüt, denn er ging zu Beginn mächtig gegen die Hand seines Reiters und endete gut. Aussicht eroberte gegen Manolo zuletzt noch Rang drei.

Ein Pferd mit Zukunft dürfte man auch bei den Dreijährigen an diesem PMU-Renntag gesehen haben. Denn auf der 1.400 meter-Distanz spielte der Höny-Hofer Donnerschlag (15:10) regelrecht mit der Konkurrenz. Von zweiter Position aus konnte Andreas Helfenbein bald schon den Richterspruch bestimmen. Weit zurück lieferten sich Golden Touch und Truly Perfect ein Duell um den Ehrenplatz. „Ein sehr hoffnungsvolles Pferd, ohne Übertreibung, der noch besser wird. Nun starten wir in Baden-Baden. Ich weiß aber noch nicht, in welchem Rennen“, gab Trainer Andreas Löwe zu.

Nach der knappen Niederlage in Hamburg landete der immerhin schon siebenjährige Wallach Diani (91:10, V. Schiergen) in einem 1.700 Meter-Handicap einen hauchdünnen Erfolg, exakt ein Jahr nach seinem letzten Treffer. Genau auf der Ziellinie schnappte er sich noch Favorfoot Danon, auch Krasiwaja endete noch sehr stark in einem Bilderbuch-Rennen. „Leider hat meine Tochter etwas Probleme mit dem Gewicht, sonst hätte sie ihn steuern können. Diani ist ein richtiges Kinderreitpferd“, meinte Trainerin Monika Blasczyk.

„Wir hatten keinen sauberen Rennverlauf, aber mit viel Ehrgeiz hat er sich noch vorbeigekämpft“, gab Jockey Alexander Pietsch zu, nachdem er mit dem 33:10-Co-Favoriten New Express im 1.400 Meter-Ausgleich III hauchdünn noch an Annius vorbeigekommen war, während der Favorit Nice Fellow als Dritter schon deutlicher zurück folgte. Damit entschädigte sich auch New Express, im Besitz der Besitzergemeinschaft des Stalles Honeycookiehorse (aus Köln und Umgebung), für die unglückliche Niederlage aus Hamburg.

In der Wettchance des Tages (Ausgleich IV, 2.100 m) spurtete die Schimmelstute Bonasera (129:10, M. Pecheur) noch am ganzen Feld vorbei. „Ich muss mich bei ihren Wettern zuletzt in Hamburg entschuldigen. Da war der Boden für sie zu trocken“, meinte ihr Betreuer Rudi Storp. Der ursprüngliche Zweite, der Mitfavorit und wie der Sieger aussehende Bouquetot Liberty, hatte im Finish den heranstürmenden Henry Morgan gestört und wurde auf Platz drei zurückgestuft. Die lange führende Favoritin Orsella komplettierte als Vierte die Viererwette, die 15.386:10 bezahlte.

Einen dramatischen Endkampf gab es im Ausgleich III über 1.700 Meter, denn mit letzter Kraft verteidigte der von Hans-Jürgen Gröschel aufgebotene Shamrock (81:10, A. Starkes zweiter Tagestreffer) eine Nase gegen den nie lockerlassenden Favoriten Adolphe Adam. Bis zu Readyspice war dann schon mehr Luft. „Shamrock kam die Distanz heute entgegen, diese war hundert Meter länger als in Hamburg“, hieß es aus dem Umfeld des nicht angereisten Gewinners.

Champion Roland Dzubasz schaffte sogar noch ein Doppel, denn mit Alte Lady (81:10), die ein Jahr nicht mehr gelaufen war, landete er in einer 2.100 Meter-Prüfung seinen zweiten Tagestreffer. Die Stute zog ganz zuletzt an dem Favoriten Tinley Lodge vorbei. „Sie war kürzlich in Bremen vom Start verwiesen worden“, erklärte Jockey Eduardo Pedroza. Auch er durfte sich im finalen Rennen ein zweites Mal feiern lassen – mit der Fährhoferin La Sabara (32:10) hatte er in einer 2.200 Meter-Prüfung für dreijährige Stuten keinerlei Probleme gegen Asmona und Drawn to Run.

Prächtig angenommen wurde das neueröffnete Tee-Haus, das künftig ein Blickfang der Rennbahn sein wird.

Champions League

Weitere News

  • Markus Klug dominiert auch den Preis der Winterkönigin

    Rock my Love ist die Queen von Iffezheim

    Baden-Baden 22.10.2017

    Championtrainer Markus Klug dominiert die Großereignisse für zweijährige Pferde im deutschen Galopprennsport. Eine Woche nach dem Erfolg mit Erasmus im Preis des Winterfavoriten in Köln beherrschte der in Köln-Rath-Heumar ansässige Coach auch das Pendant für die jungen Stuten mit der Siegerin Rock my Love an der Spitze: Im Ittlingen – Preis der Winterkönigin (Gruppe III, 105.000 Euro, 1.600 m)am Sonntag vor 5.065 Zuschauern in Baden-Baden-Iffezheim hatte er vier Kandidatinnen gesattelt und belegte am Ende mit diesen die Plätze eins, zwei, vier und sechs. Zur allseits erwarteten Gewinnerin avancierte die im Besitz des Iffezheimer Omnibus-Unternehmers Günter Merkel stehende Rock my Soul (19:10).

  • Klasse-Leistungen auch von Savoir Vivre und Son Macia

    Royal Youmzain holt das Gran Criterium nach Deutschland

    Mailand/Saint-Cloud 22.10.2017

    Deutsche Pferde waren am Sonntag in einigen tragenden Rennen Europas im Einsatz und sie gaben teilweise sehr gute Vorstellungen. Allen voran der von Andreas Wöhler für Jaber Abdullah trainierte Zweijährige Royal Youmzain (31:10). Der Youmzain-Sohn gewann unter Eduardo Pedroza mit mächtigem Speedwirbel das Gran Criterium (Gruppe II, 286.000 Euro, 1.500 m) in Mailand. Eine Klasse-Leistung des deutschen Youngsters!

  • Falconettei gibt Top-Vorstellung in Bremen

    Weltstar mit glänzendem Einstand

    Bremen 22.10.2017

    Als von Soldier Hollow stammender Halbbruder von Derbysieger Windstoß gelten dem zweijährigen Hengst Weltstar natürlich einige Ambitionen. Beim Saisonfinale am Sonntag in Bremen gab der Hoffnungsträger des Gestüts Röttgen aus dem Champion-Stall von Markus Klug einen glänzenden Einstand. Denn von zweiter Position aus bekam die 23:10-Chance unter Rene Piechulek auch die favorisierte Wöhler-Stute Queens Harbour sowie den im Mitbesitz von Klaus Allofs stehenden Foxboro sehr sicher in den Griff. Weltstar besitzt noch eine Nennung für das Ratibor-Rennen in zwei Wochen in Krefeld.

 
 

Newsletter abonnieren

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm