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Neaticos nächster Coup im Dallmayr-Preis?

Champions League in München

München 25. Juli 2013

Es ist DER Termin des Jahres auf der Galopprennbahn in München: Am Sonntag geht der Große Dallmayr-Preis – Bayerisches Zuchtrennen (Gruppe I, 155.000 Euro, 2.000 m, 7. von insgesamt zehn Rennen um 17:05 Uhr) über die Bühne. Es handelt sich um eines von nur sieben Rennen der höchsten Kategorie in Deutschland mit einem Feld von sieben Kandidaten.

Peter Schiergen nannte den Ittlinger Neatico (Andrasch Starke) nach. Dieser gewann gerade zwei Gruppe-Rennen in Folge. „Er befindet sich in ausgezeichneter Form“, sagt der Trainer über den voraussichtlichen Favoriten der Prüfung.
Global Bang aus dem Gestüt Auenquelle mit dem Italiener Andrea Atzeni, im Derby nach einem Riesenmoment Fünfter, und der Lokalmatador Superplex (Mirco Demuro), der gerade eine Gruppe III-Prüfung in Compiegne auf sein Konto brachte, sind starke Dreijährige.

Bei den älteren Pferden ragen neben Neatico heraus: Hunter’s Light (Silvestre De Sousa) aus dem mächtigen Stall Godolphin von Dubai-Scheich Mohammed (neunfacher Sieger, galt im Dubai World Cup, dem 10-Millionen-Spektakel am Persischen Golf als Favorit, wurde aber nur Siebter) und der französische Seriensieger Opposite (Olivier Peslier) aus dem Stall von Abo-Champion Andre Fabre. Baschar (Filip Minarik) und Kitco (Eddy Hardouin) komplettieren das Aufgebot.

Natürlich ist auch das Rahmenprogramm in Riem vom Allerfeinsten mit gleich zwei 20.000 Euro-Listenrennen. Die Top-Sprinter messen sich in der Dallmayr Prodomo Trophy (3. Rennen um 14:55 Uhr) über 1.400 Meter. Hier dürfte der seit Jahren in der Flieger-Szene etablierte Smooth Operator (St. Hofer) allerbeste Chancen haben. Peter Schiergen hofft auf Nordic Truce (Andreas Suborics), der Springreit-Star Christian Ahlmann gehört, und den aufstrebenden Dreijährigen Majestic Power (Andrasch Starke). „Majestic Power lief zuletzt in zwei leichteren Rennen und muss nun Farbe bekennen. Das Fragezeichen ist die Distanz. Bei Nordic Truce läuft alles normal“, erklärt der Coach. Der Seriensieger El Zagal (K. Clijmans) und Messi (S. De Sousa) sind neben Majestic Power interessante Dreijährige.

Dreijährigen und älteren Stuten vorbehalten ist der Dallmayr Coupe Lukull über 1.600 Meter (5. Rennen um 16 Uhr). Hier bietet Peter Schiergen Best in Show (Andrasch Starke) und Nouvelle Neige (Andreas Suborics) auf. „Best in Show hatte lange kein Rennen, mal sehen, wie weit sie schon kommt. Nouvelle Neige hatte im letzten Jahr eine Fissur und debütiert nun“, meint ihr Betreuer. Die Prüfung erscheint extrem offen. Vielleicht wird sogar die zuletzt in einem Grupperennen angetretene Palomita (neu bei Axel Kleinkorres; E. Hardouin) Favoritin.

Im 20.000 Euro-Ausgleich II (6. Rennen um 16:30 Uhr) steht Fair Boss (Andrasch Starke) nach der knappen Hamburger Niederlage vor einem Treffer.

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