Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Doppel und Sieg in einem Superhandicap

Großer Tag für Uwe Schwinn in Bad Harzburg

Bad Harzburg 27. Juli 2013

Die Kulisse blieb so, wie sie schon bei sämtlichen vorausgegangenen Tagen der Bad Harzburger Rennwoche 2013 gewesen war. Erneut war es hochsommerlich, und jene Herren, die zum vorletzten Tag und Höhepunkt des Meetings trotzdem mit Krawatte erschienen waren, griffen spätestens zur Halbzeit zum obersten Hemdknopf, um ihn zu öffnen. Besonders ins Schwitzen kamen aber auch die Favoritenwetter, da es zeitweise kaum erwartungsgemäß und mithin gar nicht nach ihrem Geschmack verlief. Der Erfolg des dreijährigen Ribbery im Großen Preis der Braunschweigischen Landessparkasse gehörte ebenfalls eindeutig in die Kategorie Überraschung.

Mit einer Garantieauszahlung in der Viererwette von 25.000 Euro – einschließlich eines Jackpots von 8.740,42 Euro – war es jenes von zwei Superhandicaps, das so etwas wie den Höhepunkt auf der Karte markierte. Nachdem es lange so ausgesehen hatte, als könne Harathea wie schon am Premierentag auf der Bahn am Weißen Stein erneut in einem Superhandicap nach Hause kommen, wendete sich das Blatt dann jedoch noch entscheidend, als André Best mit dem dreijährigen Ribbery mit großem Schlussakkord am Ende leicht mit einer Länge in Front zog.

Allerdings gewann er nicht vor Harathea, sondern vor Kaya Belle, die ebenfalls zügig endete und genauso noch Harathea abfangen konnte. Auf Platz vier folgte dann Baitsileir, während der Favorit Siempre Manduro mit der Endabrechnung nichts zu tun hatte. Dass Ribbery zu einer Quote von 136:10 gewann, mag daran gelegen haben, dass in den meistens Handicaps zuvor nahezu überall vom Jahrgang 2010 kaum allzu viel zu sehen gewesen war. Doch andererseits hatte Ribbery Mitte Juni in Düsseldorf lediglich Royal Fox den Vortritt lassen müssen, der im Mai immerhin zu den Startern im klassischen Mehl-Mülhens-Rennen gehört hatte.

Aber hinterher ist man meistens erst schlauer, natürlich auch auf der Rennbahn. Die Quoten schlugen danach wahre Purzelbäume, auch in der Viererwette, für die sage und schreibe 618.589:10 bekanntgegeben wurden. Trainer Christian Freiherr von der Recke könnte Ribberys Sieg ein wenig über die zuvor unerwartete Niederlage seines Schützlings Earlsalsa hinweggeholfen haben, der als 12:10-Favorit am Ende gegen eine wie entfesselt auftretende Allianz unter Cevin Chan den Kürzeren ziehen musste. Form und Rechnung standen eindeutig Kopf, zur Freude allerdings von Uwe Schwinn, dem Trainer der Vierjährigen.

Zum Finale bescherte ihm überdied noch der Wallach Little Man ein zweites Erfolgserlebnis im Preis der Stadtwerke Bad Harzburg, dem zweiten Superhandicap des Tages und letztem in diesem Jahr in Bad Harzburg, das der sechsjährige Wallach unter Stephen Hellyn gegen Sweet Enough und Winnipeg gewann.

Nicht unerwähnt bleiben dürfen allerdings auch Siege von Kronerbe mit Lena Mattes im Sattel und Kepler unter Rastislav Juracek. Erster erhöhte seine Erfolgsbilanz damit auf schon beachtliche 13 Siege, während Letzterer jetzt immerhin auch schon bei fünf Volltreffern angelangt ist. Und zu guter Letzt setzte auch Trainer Günter Lentz mit Agua maria und Dangus im letzten Rennen einen eindrucksvollen Schlusspunkt, als seine Schützlinge auf auf den ersten beiden Plätzen landeten.

Weitere News

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

  • Beim Saisonaufgalopp 2017 empfiehlt sich der Leger-Zweite für St. Moritz

    Bei Tellina alles im Plan

    Neuss 07.01.2017

    Man war gespannt, wie sich der Wallach Tellina aus der Affäre ziehen würde, auf dieser für ihn so ungewöhnlich kurzen Distanz im Preis der Neusser Trainingszentrale, als der vorjährige Leger-Zweite nur 1.500 Meter zu bewältigen hatte. Er machte es tatsächlich tadellos; am Ende beherrschte der Silvano-Sohn unter Jozef Bojko die Konkurrenz, wie er wollte Alles blieb damit genau in dem Plan, den sich Trainer Andreas Wöhler für den Achtjährigen der Stiftung Gestüt Fährhof mit Blick auf einen beabsichtigten Start von Tellina im Großen Preis von St. Moritz ausgedacht hatte.

  • Erstem Renntag steht nichts im Wege

    Neuss 06.01.2017

    Der Neusser Reiter- und Rennverein vermeldet, dass die Sandbahn rund um die Uhr mit zwei Traktoren offen gehalten wird. Somit sollten am Samstagabend gute Bedingungen für den Start in die Saison 2017 vorhanden sein.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm