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Ein Rückblick auf das Super-Wochenende

Der Siegeszug der deutschen Galopper

Köln 29. Juli 2013

Was für ein Wochenende war das für den deutschen Galopprennsport! Der hiesige Turf erlebte ein absolutes Freudenfest. Natürlich überragte der Super-Erfolg von Dr. Christoph Berglars Novellist am Samstag in Ascot alles. Natürlich hatte sich das Team um Trainer Andreas Wöhler nach dem Erfolg im Grand Prix de Saint-Cloud erste Chancen in diesem Prestigerennen ausgerechnet, doch die Art und Weise, wie der vierjährige Hengst die Konkurrenz mit fünf Längen in diesem Millionenrennen beherrschte, war schlichtweg atemberaubend. Und das ein Jahr nach dem Sieg der Wunderstute Danedream!

„Unbelievable“, zu deutsch unglaublich – das war das Wort, das Wöhler und sicher auch viele Augenzeugen nach diesem Coup am meisten gebrauchten. Englische Zeitungen überschlugen sich mit ihrem Lob für unseren Crack, und auch deutsche Medien sorgten für ein großes Echo. Keine Frage, die hiesigen Pferde brauchen den internationalen Vergleich überhaupt nicht zu scheuen. Ganz im Gegenteil, der Respekt für die deutsche Zucht ist so groß wie kaum jemals zuvor.

Und schon jetzt darf man dem Großen Preis von Baden am 1. September in Baden-Baden entgegenfiebern. Denn gut möglich, dass dort das ganz große Gipfeltreffen ansteht – zwischen Novellist, Pastorius und dem aktuellen Derbysieger Lucky Speed. „Wir wollen in Baden starten und würden uns auf ein Aufeinandertreffen mit Novellist sehr freuen“, sagte beispielsweise Pastorius‘ Eigner Franz Prinz von Auersperg, der ähnlich wie Dr. Christoph Berglar seinen Crack nicht ins Ausland verkauft hat, was große Anerkennung verdient.

Und natürlich wird der Prix de l Arc de Triomphe am 6. Oktober nun alle in seinen Bann ziehen, denn Novellist gilt nach seinem Ascot-Auftritt als Favorit für das Super-Event in Paris, zwei Jahre nach Danedreams Erfolg.

Aber der Sieg von Novellist war nicht das einzige Highlight des großen Wochenendes. Denn auch der Dallmayr-Renntag in München war trotz der großen Hitze wieder ein Fest für alle Fans. Dass dann mit Gestüt Ittlingens Neatico ein deutsches Pferd den Großen Dallmayr-Preis gegen die starken Gäste gewann, war das i-Tüpfelchen. Vorausgegangen war ein Klasseritt des wie entfesselt reitenden Andrasch Starke. Trainer Peter Schiergen dominiert die Gruppe I-Rennen, es war sein dritter Triumph in der dritten Prüfung der „Champions League“ 2013.

Auch das Meeting in Bad Harzburg mit einem Top-Umsatz war eine Werbung für den Galopprennsport. Da darf man sich schon jetzt auf den Henkel Preis der Diana, das Stuten-Derby, am Sonntag in Düsseldorf freuen.

Champions League

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