Login
Trainerservice
Schliessen
Login

Dortmunder Trainer stirbt mit nur 57 Jahren

Trauer um Uwe Stoltefuß

Dortmund 8. August 2013

Der deutsche Galopprennsport trauert um einen seiner erfolgreichsten Aktiven, um eine Persönlichkeit, die überall geschätzt und darüber hinaus so beliebt wie kaum ein anderer war: Der Dortmunder Trainer Uwe Stoltefuß starb am Donnerstagnachmittag im Alter von nur 57 Jahren in einer Essener Spezialklinik.

Seit Ende des vergangenen Jahres kämpfte er gegen die Diagnose Leukämie, schien zunächst auf dem Wege der Besserung zu sein. Noch am ersten Wochenende der Derby-Woche in Hamburg weilte Uwe Stoltefuß auf der Rennbahn, ging seinem Job nach. Doch wenige Tage später brach die Krankheit erneut aus. Der Zustand stabilisierte sich später, und die Ärzte im Essener Klinikum waren optimistisch. Doch plötzlich erlitt der Erfolgscoach eine Infektion, die schließlich zum tragischen Tod führte.

Der deutsche Turf ist erschüttert. Uwe Stoltefuß war eines seiner absoluten Aushängeschilder. Zehn Championate (drei auf der Flachen 1995 bis 1997 und sieben über Hindernisse) holte der Dortmunder als Trainer. Und das, obwohl er kaum große Gestüte, sondern zumeist kleinere Besitzer als Kunden hatte.

In den 90er Jahren betreute er weit über 100 Pferde. Die Nummer eins war Mondrian, mit dem er 1989 seinen größten Erfolg feierte – den Derbysieg in Hamburg nach Disqualifikation von Taishan. 1994, mit gerade einmal 39 Jahren, gewann Stoltefuß bereits sein 1000. Rennen. So jung hatte das in Deutschland niemand zuvor geschafft. Und im Jahr 2009 gelang ihm der Treffer Nummer 2000 mit Jallah in Bad Harzburg, wo er besonders viele Erfolge schaffte.

2069 Siege erzielte Uwe Stoltefuß in seiner grandiosen Karriere, zuletzt mit Sommerabend am 20. Juli in einem Listenrennen in Vichy. Es wären noch sehr viele Triumphe hinzugekommen, hätte Uwe Stoltefuß nicht jetzt den Kampf gegen den Krebs verloren. Der gesamte deutsche Galopprennsport trauert um einen seiner Besten.






Weitere News

  • Einigung der Rennvereine über eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“, 6 Rennen werden in ein Punktwertungssystem eingeschlossen

    Rennbahnen in Dresden, Magdeburg und Leipzig starten Mitteldeutsche Galoppserie

    Dresden, Leipzig, Magdeburg 20.01.2017

    Der Dresdener Rennverein 1890 e.V., der Leipziger Reit-­ und Rennverein Scheibenholz e.V. sowie der Magdeburger Renn-­Verein e.V. werden in diesem Jahr erstmals miteinander kooperieren und gemeinsam eine „Mitteldeutsche Galoppserie 2017“ ins Leben rufen.

  • Erster Renntag in Wambel im neuen Jahr

    Dortmund 18.01.2017

    Am kommenden Samstag beginnt auf der Galopprennbahn in Dortmund-Wambel mit einigen Neuerungen die Galoppsaison 2017. Acht Rennen stehen auf dem Programm, erster Start ist um 17 Uhr, der Eintritt ist frei. Das gastronomische Angebot ist weiter verbessert und der Dortmunder Rennverein bietet auch eine Viererwette mit einer garantierten Gewinnauszahlung von 10.000 Euro.

  • Vier Pferde wurden gestrichen

    82 Pferde noch im Derby-Aufgebot

    Köln 16.01.2017

    Wer gewinnt das Rennen des Jahres? Am 2. Juli 2017, dem ersten Meetingssonntag bei der Derby-Woche in Hamburg, wird mit dem IDEE 148. Deutschen Derby das große Highlight 2017 ausgetragen.

  • Eva Maria Herresthal führt nach ihrem Sieg im „Preis der Perlenkette 2017“

    Ohne Tadel sichert erste Punkte

    Neuss 14.01.2017

    Noch ist nichts entschieden, aber das erste Punktepolster für die diesjährige Entscheidung im „Preis der Perlenkette“ hat sich Amateurrennreiterin Eva Maria Herresthal heute in Neuss schon einmal gesichert. Mit 10 Punkten übernimmt sie zunächst einmal die Führung im Klassement. Was sie weiter daraus machen kann, wird man bei den nächsten beiden Läufen sehen. Garant für diese ersten Zähler war der Wallach Ohne Tadel, dessen Besitzer und Trainer Dirk Lüker in Personalunion ist. Den 1. Lauf zur Albers & Sieberts Buchmacher GmbH – Perlenkette 2017 gewann Ohne Tadel gegen Mountain View und Magic Quercus.

  • „Preis der Perlenkette“ – seit 1961 bestehende Traditionskette im deutschen Turf

    Via Neuss nach St. Moritz

    Neuss 12.01.2017

    Das mondäne St. Moritz in der Schweiz ist im Winter nicht nur Anziehungspunkt für die Schönen und die Reichen oder für besonders gut betuchte Wintersportfreunde. Vielmehr reisen seit Jahrzehnten auch immer wieder schnelle Vollblüter aus Frankreich oder Großbritannien und nicht zuletzt aus der Bundesrepublik stets aufs Neue in Richtung Engadin. Und zwar vor allem hin zum Großen Preis von St. Moritz, jenem weltweit bekannten Galoppspektakel auf dem Moritz-See. Gerade die aus Deutschland waren in jüngerer Vergangenheit dabei sehr erfolgreich. Wobei sich nicht wenige hiervon ihren letzten Schliff dafür während der Winterrennen in Dortmund oder Neuss geholt hatten. Am Samstag – erster Start um 16.30 Uhr - wird die Neusser Sandbahn ein weiteres Mal zur Probebühne für den „White Turf“ in der Schweiz, diesmal genutzt von Eugen-Andreas Wahlers Wallach Interior Minister.

 
 

Newsletter abonnieren

Champions League

GERMAN RACING

Erlebnissport der Extraklasse.
Unter der Dachmarke “GERMAN RACING” werden spannende Pferderennen und stimmungsvolle Veranstaltungen auf den deutschen Rennbahnen abgehalten. Seit 188 Jahren bestehen Pferderennen als ältester organisierter Sport in Deutschland. Ein echter Klassiker!

Imagefilm

GERMAN RACING Imagefilm